AirPods 5 mit besserer Geräuschunterdrückung | heise online

AirPods 5 mit besserer Geräuschunterdrückung

Wie beim Vorgänger gibt es die AirPods 5 in zwei Varianten. Das günstigste Modell hat bei wichtigen Funktionen nachgezogen, ist aber nicht teurer geworden.

vorlesen Druckansicht 5 Kommentare lesen
AirpOds 4 In-Ears

(Bild: Apple)

Lesezeit: 3 Min.
Inhaltsverzeichnis
close notice

This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Apple hat seine günstigsten In-Ear-Kopfhörer aktualisiert. Wie bei den 2024 erschienenen AirPods 4 gibt es zwei Varianten: ein Einstiegsmodell und eine bessere Variante mit eingebauter Lautstärkeregelung, MagSafe-fähigem Ladecase und längerer Laufzeit. Erstmals bietet aber auch das günstige Modell eine aktive Geräuschunterdrückung. Beide haben ein offenes Design und verzichten auf Silikonpolster, die den Gehörgang abdichten.

Die neuen Hörer sehen nicht anders aus als bisher. In dem kurzen Stiel befindet sich ein Drucksensor zur Bedienung, am Ende sitzt das Mikrofon. Die teurere Version unterstützt eine Streichgeste, mit der man wie bei den AirPods Pro die Geräuschkontrolle umstellt. Die AirPods 5 haben ein weißes, abgerundetes Kunststoffgehäuse, das mit IP57-Zertifizierung vor Staub, Regenwasser und Schweiß geschützt ist.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (heise Preisvergleich) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Laut Apple soll die Geräuschunterdrückung 50 Prozent effektiver arbeiten als bei den AirPods 4. Ein neues akustisches Design soll den Klang verbessern und unter anderem mehr Dynamik ermöglichen. Die AirPods 5 setzten weiterhin auf Bluetooth 5.3 und Apples H2-Chip.

AirPods 5 (4 Bilder)

50 Prozent besseres ANC verspricht Apple für die neuen AirPods 5.

Videos by heise

Die AirPods 5 unterstützen erstmals in beiden Versionen die Funktion Live-Übersetzung, die Gespräche für ihren Träger beinahe in Echtzeit übersetzt. Damit steht die Übersetzungsfunktion nun im ganzen AirPods-Line-Up zur Verfügung. Wie gehabt bieten die Hörer Spatial Audio mit Kopferfassung für die Wiedergabe von 3D-Sound.

Die Akkulaufzeit soll bei dem Einstiegsmodel bei bis zu vier Stunden mit einer Ladung liegen. Tankt man im Ladecase nach, kommt man laut Apple auf insgesamt 20 Stunden. Die gehobene Variante schaffe fünf Stunden respektive 22 mit Ladehülle. Beide Werte beziehen sich auf die Musikwiedergabe mit aktiviertem ANC.

Die Hülle wird über USB-C geladen. Beim besseren Modell geht das zusätzlich per Induktion über Qi, Apples MagSafe oder den Lader der Apple Watch. Die induktive Ladehülle besitzt einen kleinen Lautsprecher. Wenn man die Hörer über Apples Wo-ist-Netzwerk per App ortet, lässt sich darüber ein Suchton abspielen. Einen Ultrabreitbandchip (UWB), der auf den letzten Metern die Suche mit Richtungspfeil per App erlaubt, gibt es weiterhin nur bei den AirPods Pro. Ein Kabel liegt keiner Variante bei.

Die AirPods 5 sind ab dem 9. September vorbestellbar. Die Einstiegsvariante mit einfacher USB-C-Ladehülle kostet 149 Euro, das Modell mit Lautstärkeregelung und induktiver Ladehülle 169 Euro. Beide sollen am 18. September in den Handel kommen.

(hze)