MazedonienHeftige Regenfälle fordern Todesopfer
Starke Regenfälle haben in Mazedonien schwere Überschwemmungen ausgelöst und ein Menschenleben gefordert. Ein 51-jähriger Mann ertrank beim Versuch, einen Fluss in der nördlichen Stadt Kumanovo zu überqueren, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die seit drei Tagen andauernden Regenfälle haben dutzende Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten, hunderte Häuser wurden überschwemmt und mindestens zwei Brücken zerstört. In der zentral gelegenen Stadt Sveti Nikole waren nach Angaben des nationalen Krisenstabs rund 20.000 Menschen ohne Strom, tausende Hektar Land standen in der Region unter Wasser. Behörden warnten, ein nehegelegener Staudamm könnte brechen. In der Stadt Stip wurden die Bewohner aufgefordert, kein Leitungswasser zu trinken, da das Hochwasser die Brunnen verunreinigt habe.