Alle Unternehmen-Artikel vom 04. August 2011
Barroso zweifelt am Euro-Rettungsfonds
Barroso zweifelt am Euro-Rettungsfonds

Dax stürzt auf JahrestiefBarroso zweifelt am Euro-Rettungsfonds

Angesichts der Furcht vor einem Übergreifen der Schuldenkrise auf Italien und Spanien hat EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso Alarm geschlagen: Er forderte die Staats- und Regierungschefs der Eurozone auf, "alle Elemente" der gemeinsamen Euro-Rettungsfonds auf den Prüfstand zu stellen.

Posten-Kampf beim Energieriesen RWE
Posten-Kampf beim Energieriesen RWE

Entscheidung am WochenendePosten-Kampf beim Energieriesen RWE

Der RWE-Aufsichtsrats-Chef will Peter Terium, den Chef der niederländischen RWE-Tochter Essent, zum neuen RWE-Vize küren. Die Kommunen wollen aber Rolf Martin Schmitz. Am Sonntag soll sich der Personalausschuss einigen.

Barroso: Euro-Rettungsfonds muss auf Prüfstand
Barroso: Euro-Rettungsfonds muss auf Prüfstand

Euro-SchuldenkriseBarroso: Euro-Rettungsfonds muss auf Prüfstand

Angesichts der anhaltenden Unruhe an den Finanzmärkten wegen der Euro-Schuldenkrise hat EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso die europäischen Regierungen aufgefordert, "alle Elemente" der gemeinsamen Rettungsfonds schnell auf den Prüfstand zu stellen.

Lebensmittelriese Kraft spaltet sich auf

Milka künftig ohne Miracel WhipLebensmittelriese Kraft spaltet sich auf

New York (RPO). Der US-Großkonzern Kraft Foods stellt sich komplett neu auf: Das Unternehmen spaltet sein nordamerikanisches Lebensmittelgeschäft mit Marken wie Miracel Whip und einem geschätzten Umsatz von 16 Milliarden Dollar ab. Kraft begründete den Schritt damit, dass sich die Unternehmen getrennt besser auf ihre Märkte konzentrieren könnten. Der größte Teil des bisherigen Geschäfts firmiert künftig unter "Global Snacks" und steht für die weltweit bekannten Marken Milka-Schokolade, Jacobs-Kaffee und Oreo-Kekse. Die Trennung soll bis Ende 2012 erfolgen.

Opel-Sanierung erfolgreich
Opel-Sanierung erfolgreich

General Motors meldet GewinnOpel-Sanierung erfolgreich

Der angeschlagene Autohersteller Opel kommt mit der Sanierung voran: Der Mutterkonzern General Motors meldete am Donnerstag für das zweite Quartal 2011 im Europageschäft einen Gewinn vor Steuern und Zinsen von 102 Millionen US-Dollar (knapp 72 Millionen Euro).

Kosten für Jobabbau drücken Telekom-Gewinn

Gewinn um ein Viertel gesunkenKosten für Jobabbau drücken Telekom-Gewinn

Die Telekom hat im zweiten Quartal vor allem wegen hoher Kosten für Personal- und -Abbau deutlich weniger verdient als noch ein Jahr zuvor. So sei der Nettogewinn im abgelaufenen Vierteljahr um mehr als ein Viertel auf 348 Millionen Euro gesunken, teilte der Bonner Konzern am Donnerstag mit.

Naturkatastrophen bescheren Münchener Rück Verluste
Naturkatastrophen bescheren Münchener Rück Verluste

VersicherungskonzernNaturkatastrophen bescheren Münchener Rück Verluste

Der Versicherungskonzern Münchener Rück ist im ersten Halbjahr aufgrund vieler Naturkatastrophen in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich machte der weltgrößte Rückversicherer einen Verlust von 210 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte.

Lotsenstreik ist vorerst unwahrscheinlich
Lotsenstreik ist vorerst unwahrscheinlich

Flugverkehr reibungslosLotsenstreik ist vorerst unwahrscheinlich

Nach der kurzfristigen Absage des Fluglotsenstreiks ist der Luftverkehr am größten deutschen Flughafen in Frankfurt am Main am Donnerstag ohne Probleme angelaufen. Mehrere Fluggesellschaften hatten eigenen Angaben zufolge in Erwartung des Streiks Flüge vorverlegt.

Wirtschaft kann über 60.000 Lehrstellen nicht besetzen
Wirtschaft kann über 60.000 Lehrstellen nicht besetzen

BewerbermangelWirtschaft kann über 60.000 Lehrstellen nicht besetzen

Wegen fehlender Bewerber und mangelnder Ausbildungsreife kann die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr einem Bericht zufolge mehr als 60.000 Lehrstellen nicht besetzen.

Fluglotsen verdienen 90.000 Euro

Satte KonditionenFluglotsen verdienen 90.000 Euro

(RP). Weil die Mitarbeiter der Flugsicherung an strategisch wichtiger Position sitzen, haben sie in der Vergangenheit gute Abschlüsse ausgehandelt. Dafür benötigte die Gewerkschaft GdF nicht einmal Streiks.

Aufbereitungsanlage in Sellafield schließen
Aufbereitungsanlage in Sellafield schließen

Britische AtombehördenAufbereitungsanlage in Sellafield schließen

Die britischen Atombehörden wollen die Wiederaufbereitungsanlage in Sellafield stilllegen. Die "Risikoeinschätzung" habe sich nach den Ereignissen im japanischen Fukushima geändert, teilte die für nukleare Abfälle zuständige Behörde NDA am Mittwoch mit.