
Von Jeanette Kaiser | Stand: 06.10.2026
CyberGhost ist im deutschsprachigen Raum besonders beliebt und in unserem VPN-Vergleich die Empfehlung fürs Streaming, dank eigens optimierter Server und deutschsprachigem Support. In diesem Test schauen wir uns Geschwindigkeit, Datenschutz, Streaming und Preis an und klären, für wen er sich lohnt.
CyberGhost punktet mit dem größten Servernetz im Test, auf einzelne Streaming-Dienste optimierten Servern, eigenen NoSpy-Servern in Rumänien und der längsten Geld-zurück-Garantie am Markt (45 Tage). Der günstige Preis gilt allerdings nur im langen 26-Monats-Tarif, Port-Forwarding fehlt, und es sind nur 7 Geräte gleichzeitig erlaubt.
| Gesamtbewertung | 4,7 von 5 (sehr gut) |
| Preis | ab 1,59€ pro Monat (26-Monats-Tarif)* |
| Server | rund 9.900 in 100 Ländern |
| Geräte gleichzeitig | 7 |
| Protokolle | WireGuard, OpenVPN, IKEv2 |
| Firmensitz | Rumänien |
| No-Logs-Audit | dreimal von Deloitte geprüft (zuletzt Feb. 2026) |
| Streaming | optimierte Server für Netflix, ARD, ZDF, DAZN |
| Geld-zurück-Garantie | 45 Tage (längste am Markt) |
| Plattformen | Windows, macOS, Linux, Android, iOS, Smart-TV, Router |
* Günstigster Monatspreis im 26-Monats-Tarif, im Voraus bezahlt. Einführungspreis, bei Verlängerung höher. Alle Angaben ohne Gewähr.
CyberGhost setzt standardmäßig auf WireGuard und betreibt mit rund 9.900 Servern in 100 Ländern das größte Netz im Test. Im Alltag bleibt von der eigenen Anschlussgeschwindigkeit nur wenig auf der Strecke; für 4K-Streaming und große Downloads reicht das auf nahen Servern problemlos. Die hohe Serverdichte sorgt dafür, dass meist ein schneller Standort in der Nähe frei ist, ist eine Verbindung einmal langsam, hilft fast immer der Wechsel auf einen anderen Server. Wer klassische Protokolle bevorzugt, kann auf OpenVPN oder IKEv2 umstellen. Wie CyberGhost bei den deutschen Serverstandorten im Vergleich liegt, haben wir separat geprüft.
Der Firmensitz Rumänien liegt außerhalb der großen Überwachungsallianzen. Die No-Logs-Politik wurde dreimal von Deloitte geprüft (zuletzt Februar 2026), zusätzlich veröffentlicht CyberGhost vierteljahrlich Transparenzberichte über behördliche Anfragen.
Zur ehrlichen Einordnung: CyberGhost gehört, wie ExpressVPN und Private Internet Access, zum Konzern Kape Technologies. Wer dem Anbieter nicht allein vertrauen möchte, kann gegen Aufpreis die NoSpy-Server nutzen, die CyberGhost in einem eigenen Rechenzentrum in Rumänien selbst betreibt und wartet. Die Verbindung ist mit AES-256 verschlüsselt.
CyberGhost ist die Streaming-Spezialistin im Test. Statt allgemeiner Server gibt es eigens auf einzelne Dienste optimierte Streaming-Server, die in der App klar benannt sind:
Damit ist die richtige Serverwahl besonders einfach. Mehr dazu in unserem Ratgeber VPN fürs Streaming und in der Anleitung für Netflix im Ausland.
CyberGhosts größte Stärke sind die nach Zweck sortierten Serverlisten: eigene, klar benannte Server für Streaming, Gaming und Torrents, man wählt einfach das Ziel, statt sich durch eine Länderliste zu arbeiten. Der Kill Switch kappt die Internetverbindung sofort, falls der VPN-Tunnel abbricht; ein Werbe- und Tracker-Blocker ist integriert, und in unsicheren WLANs verbindet sich die App automatisch.
Gegen Aufpreis gibt es eine dedizierte IP sowie die erwähnten NoSpy-Server. Port-Forwarding bietet CyberGhost dagegen nicht; wer es gezielt für P2P- oder Server-Setups braucht, findet es im Test nur bei Proton VPN.
Mit einem Abo lassen sich bis zu 7 Geräte gleichzeitig schützen, etwas weniger als bei der Konkurrenz. Apps gibt es für alle gängigen Plattformen:
Die Bedienung ist auch für Einsteiger einfach: in der App das Ziel (etwa „Netflix“) auswählen, verbinden, fertig. Für Chrome, Firefox und Edge gibt es zusätzlich Browser-Erweiterungen.
Der niedrigste Preis gilt nur im langen 26-Monats-Tarif. Wer flexibel monatlich bucht, zahlt ein Vielfaches, dafür gibt es mit 45 Tagen die längste Geld-zurück-Garantie am Markt.
| Laufzeit | Preis pro Monat | Abrechnung |
|---|---|---|
| 1 Monat | 11,99 € | monatlich |
| 26 Monate | 1,59 € | einmalig für 26 Monate |
Im langen Tarif gilt eine 45-tägige Geld-zurück-Garantie, die längste im Test. Beim Monatstarif sind es 14 Tage.
Für Einsteiger ist CyberGhost dank der nach Zweck benannten Server besonders bequem, gewünschten Dienst anklicken, fertig. Für Streaming-Fans ist es die erste Wahl im Test. Fortgeschrittene bekommen NoSpy-Server und eine dedizierte IP, müssen aber auf Port-Forwarding und einen großen Funktionsbaukasten verzichten. Wer mehr als 7 Geräte absichern will, ist mit Surfshark (unbegrenzt) besser bedient; wer das schnellste Allround-Paket sucht, mit NordVPN.
| Bestes Gratis-Angebot | Proton VPN |
| Alle Anbieter im Vergleich | VPN-Vergleich 2026 |
Der Umstieg ist unkompliziert: VPN-Abos sind nicht aneinander gekoppelt, eine Übernahme von Einstellungen ist nicht nötig. Besonders entspannt macht es bei CyberGhost die 45-tägige Geld-zurück-Garantie, die längste im Test: So kannst du den Dienst lange parallel zum bisherigen Anbieter testen, bevor du dort fristgerecht kündigst. Kommst du von NordVPN oder Surfshark, gewinnst du vor allem die einfache Streaming-Serverwahl, verlierst aber etwas beim Funktionsumfang und der Gerätezahl.
Für Streaming-Fans ja. Die auf einzelne Dienste optimierten Server, das große Netz und der deutschsprachige Support machen CyberGhost zur ersten Wahl beim Entsperren von Mediatheken und Netflix. Der niedrige Preis erfordert allerdings eine 26-Monats-Bindung, mit 7 Geräten ist die Zahl gleichzeitiger Verbindungen begrenzt, und Port-Forwarding fehlt.
Ja, CyberGhost ist im Test die Streaming-Empfehlung. Der Anbieter stellt eigens optimierte Server für einzelne Dienste bereit, etwa für Netflix, die ARD- und ZDF-Mediathek sowie DAZN, die in der App klar benannt sind.
Im günstigsten 26-Monats-Tarif kostet CyberGhost ab 1,59€ pro Monat, der im Voraus bezahlt wird. Ein flexibles Monatsabo kostet rund 11,99€. Im langen Tarif gilt eine 45-tägige Geld-zurück-Garantie.
Mit einem Abo lassen sich bis zu 7 Geräte gleichzeitig schützen. Wer mehr braucht, sollte sich Surfshark ansehen, das eine unbegrenzte Zahl gleichzeitiger Verbindungen erlaubt.
Ja. Der Firmensitz liegt in Rumänien, außerhalb der großen Überwachungsallianzen. Die No-Logs-Politik wurde dreimal von Deloitte geprüft (zuletzt Februar 2026), und CyberGhost veröffentlicht vierteljahrlich Transparenzberichte.
Nein. Port-Forwarding gehört nicht zum Funktionsumfang. Für die meisten Nutzer ist das ohne Belang; wer es gezielt für P2P- oder Server-Anwendungen braucht, findet es im Test nur bei Proton VPN.
CyberGhost gehört seit 2017 zu Kape Technologies, zu dem auch ExpressVPN und Private Internet Access gehören. Die No-Logs-Politik wird weiterhin unabhängig von Deloitte auditiert (zuletzt Februar 2026), ergänzt um vierteljahrliche Transparenzberichte.
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