
Von Jeanette Kaiser | Stand: 06.10.2026
Proton VPN aus der Schweiz ist im Vergleich aller getesteten VPNs unsere Empfehlung für Datenschutz-Bewusste, und bietet als einziger Top-Anbieter einen kostenlosen Tarif ohne Datenlimit. In diesem Test schauen wir uns Geschwindigkeit, Datenschutz, Streaming und Preis an und klären, für wen er sich lohnt.
Proton VPN richtet sich an alle, denen Datenschutz besonders wichtig ist: Alle Apps sind quelloffen und unabhängig geprüft, der Schweizer Firmensitz unterliegt keiner Vorratsdatenspeicherung. Das Besondere ist der kostenlose Tarif ohne Datenlimit, und als einziger Dienst im Test bietet Proton VPN Port-Forwarding. Streaming und das volle Servernetz gibt es allerdings erst im Bezahltarif.
| Gesamtbewertung | 4,6 von 5 (sehr gut) |
| Preis | Gratis-Tarif; Plus ab 2,99€ pro Monat (2-Jahres-Tarif)* |
| Server | Server in über 110 Ländern |
| Geräte gleichzeitig | 10 |
| Protokolle | WireGuard, OpenVPN, Stealth |
| Firmensitz | Schweiz (keine Vorratsdatenspeicherung) |
| No-Logs-Audit | quelloffen, unabhängig geprüft (Securitum, 2025) |
| Streaming | nur im Bezahltarif: Netflix, ARD, ZDF, DAZN, Joyn |
| Geld-zurück-Garantie | 30 Tage |
| Plattformen | Windows, macOS, Linux, Android, iOS, Smart-TV |
* Plus-Tarif, günstigster Monatspreis im 2-Jahres-Tarif, im Voraus bezahlt. Einführungspreis, bei Verlängerung höher. Alle Angaben ohne Gewähr.
Proton VPN setzt auf WireGuard und eine eigene Beschleunigungstechnik (VPN Accelerator), die vor allem bei weit entfernten Servern für mehr Tempo sorgt; im Alltag reicht das für 4K-Streaming und große Downloads problemlos. Alternativ stehen OpenVPN sowie das Tarn-Protokoll Stealth bereit, das eine VPN-Nutzung in restriktiven Netzwerken verschleiert. Im Bezahltarif stehen Server in über 110 Ländern bereit; der Gratis-Tarif beschränkt sich auf wenige Standorte, ist dafür aber ohne Datenlimit nutzbar. Ein deutscher Server ist erst im Bezahltarif dabei, mehr dazu im Vergleich der VPNs für Deutschland.
Proton stammt aus dem Umfeld der verschlüsselten Mail-Anbieter Proton Mail. Der Schweizer Firmensitz unterliegt keiner Vorratsdatenspeicherung. Alle Apps sind quelloffen und wurden unabhängig geprüft (zuletzt durch Securitum, 2025); die No-Logs-Politik hat sich sogar vor Gericht bestätigt.
Damit gehört Proton zu den wenigen Anbietern, deren Datenschutz nicht nur per Audit, sondern auch real belegt ist. Die Verbindung ist mit AES-256 verschlüsselt; eine Anmeldung ist auf Wunsch ohne Angabe persönlicher Daten möglich.
Streaming ist nur im Bezahltarif VPN Plus möglich, dort aber breit unterstützt:
Im Gratis-Tarif ist Streaming nicht freigeschaltet. Welche Dienste ein Bezahl-VPN entsperrt, zeigen wir unter VPN für Streaming, die Details zu Netflix und VPN auf einer eigenen Seite.
Secure Core leitet den Verkehr über mehrere Server in besonders datenschutzfreundlichen Ländern (etwa Island oder die Schweiz), ein zusätzlicher Schutz, falls ein einzelner Server überwacht wird. NetShield blockiert Werbung, Tracker und Malware auf DNS-Ebene, und der Kill Switch kappt die Verbindung sofort, falls der Tunnel abbricht.
Für Fortgeschrittene ist Proton VPN besonders interessant: über Tor über VPN lässt sich das Tor-Netzwerk direkt nutzen, ohne den Tor-Browser zu installieren, und als einziger Dienst im Test bietet Proton VPN Port-Forwarding, relevant für bestimmte P2P- und Server-Anwendungen.
Im Bezahltarif lassen sich bis zu 10 Geräte gleichzeitig nutzen, der Gratis-Tarif ist auf ein Gerät beschränkt. Die Bedienung ist auch für Einsteiger unkompliziert: App installieren, (kostenlos) , verbinden. Für Chrome und Firefox gibt es zusätzlich Browser-Erweiterungen.
Proton VPN hat einen dauerhaft kostenlosen Tarif. Wer Streaming und das volle Servernetz will, wählt VPN Plus, günstig nur bei langer Laufzeit.
| Laufzeit | Preis pro Monat | Abrechnung |
|---|---|---|
| Gratis | 0 € | dauerhaft, ohne Datenlimit |
| VPN Plus, 1 Monat | 9,99 € | monatlich |
| VPN Plus, 1 Jahr | 4,99 € | einmalig pro Jahr |
| VPN Plus, 2 Jahre | 2,99 € | einmalig für 24 Monate |
Auf die Bezahltarife gilt eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie.
Für Einsteiger ist Proton VPN dank des kostenlosen Tarifs ohne Datenlimit ein risikofreier Einstieg, ganz ohne Kreditkarte. Für Datenschutz-Bewusste sind quelloffene, gerichtsfest geprüfte Apps und der Schweizer Sitz das stärkste Argument. Fortgeschrittene bekommen Secure Core, Tor über VPN und als Einzige im Test Port-Forwarding. Wer vor allem günstig viele Geräte schützen will, ist mit Surfshark besser bedient; wer das schnellste Allround-Paket sucht, mit NordVPN.
| Beste für Streaming | CyberGhost |
| Alle Anbieter im Vergleich | VPN-Vergleich 2026 |
Bei Proton VPN ist der Wechsel besonders risikofrei: Du kannst zunächst den kostenlosen Tarif ausprobieren, ohne Zahlungsdaten anzugeben, und erst danach, abgesichert durch die 30-tägige Geld-zurück-Garantie, auf VPN Plus aufstocken. Eine Übernahme von Einstellungen aus dem alten Dienst ist nicht nötig; denk nur an dessen Kündigungsfrist. Kommst du von einem reinen Streaming-VPN, beachte, dass Streaming bei Proton erst im Bezahltarif freigeschaltet ist.
Ja, besonders für Datenschutz-Bewusste und Sparfüchse. Der kostenlose Tarif ohne Datenlimit ist einmalig, der Schweizer Datenschutz vorbildlich, und Funktionen wie Tor über VPN und Port-Forwarding gibt es im Test nur hier. Wer streamen will oder viele Geräte absichern muss, sollte den Bezahltarif oder eine Alternative wählen.
Ja. Proton VPN bietet als einziger Top-Anbieter einen dauerhaft kostenlosen Tarif ohne Datenlimit. Der Gratis-Tarif ist allerdings auf ein Gerät und wenige Serverstandorte beschränkt; Streaming ist nicht freigeschaltet.
Sehr sicher. Der Firmensitz liegt in der Schweiz, die Apps sind quelloffen und unabhängig geprüft, die No-Logs-Politik hat sich vor Gericht bestätigt. Funktionen wie Secure Core, NetShield und Tor über VPN erhöhen den Schutz zusätzlich.
VPN Plus kostet im günstigsten 2-Jahres-Tarif ab rund 2,99€ pro Monat, im flexiblen Monatsabo rund 9,99€. Auf die Bezahltarife gilt eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie.
Im Bezahltarif VPN Plus ja: Netflix, die deutschen Mediatheken von ARD und ZDF, DAZN und Joyn werden unterstützt. Im kostenlosen Tarif ist Streaming nicht freigeschaltet.
Ja. Proton VPN ist im Test der einzige Anbieter mit Port-Forwarding (unter Windows, macOS und Linux), relevant etwa für bestimmte P2P-Anwendungen oder das Hosten eigener Dienste.
Der Umstieg ist risikofrei: Teste zuerst den kostenlosen Tarif, ohne Zahlungsdaten anzugeben, und stocke erst dann auf VPN Plus auf (mit 30 Tagen Geld-zurück-Garantie). Beachte, dass Streaming bei Proton erst im Bezahltarif funktioniert.
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