361 Drohnen und 21 Raketen in nur 13 Stunden: Das ist nach Angaben der ukrainischen Regierung. die Bilanz des nächtlichen russischen Luftangriffs auf die Ukraine. Die meisten davon seien abgefangen worden – aber nicht alle.
In Kyjiw sieht man die Folgen: Beim Einschlag einer Rakete in der Hauptstadt starb am frühen Donnerstagmorgen ein zwölfjähriges Kind. Laut Bürgermeister Witali Klitschko wurden außerdem mehrere Menschen, darunter auch Rettungskräfte verletzt. Herabfallende Trümmerteile verursachten zudem in mehreren Stadtteilen schwere Schäden und Brände an Gebäuden .
Auch in Odessa im Süden des Landes wurden nach Angaben der Behörden in der Nacht sechs Menschen getötet und elf weitere verletzt.
Weitere Angriffe wurden auch aus anderen Städten gemeldet, darunter aus Charkiw sowie aus den Regionen Donezk und Saporischschja.
Deshalb appelliert der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nun an die Verbündeten der Ukraine, den Druck auf Russland aufrechtzuerhalten. Diese Nacht habe ein weiteres Mal bewiesen, dass Moskau weder eine Lockerung der globalen Politik noch eine Aufhebung der Sanktionen verdiene, erklärte er auf X. Gleichzeitig warb er bei den europäischen Partnern dafür, seinem Land die zugesagte Hilfe umgehend zu kommen zu lassen.