Bulent Kilic / AFP
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Noch Tage nach dem Erdbeben in Marokko sind Teile des Katastrophengebiets offenbar von der Außenwelt abgeschnitten. Die meisten der bisher knapp 3000 bestätigten Todesopfer und 5600 Verletzten stammen aus abgelegenen Orten im Atlasgebirge. Ein Helfer tröstet diese alte Frau in einem Dorf nahe der Kleinstadt Amismis, ihre Familienmitglieder sind unter Trümmern gestorben. »Wir mussten uns gegenseitig retten, die Hilfe kam erst später«, berichtet die 18-jährige Zineb Louass aus demselben Ort. Nun fürchteten sich alle vor einem Wintereinbruch.
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DER SPIEGEL 38/2023