Bild der Woche
In den ausgetrockneten Sümpfen von Dschibaisch im Südirak balanciert ein Junge auf einem Fischerboot. Es wurde zurückgelassen, als der Irak im vergangenen Jahr die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten erlebte, die bis heute anhält. Aus dem einst so fruchtbaren Marschland am Unterlauf zwischen Euphrat und Tigris wurde eine karge Wüstenlandschaft. Innerhalb eines Jahres hat sich die Wasserversorgung aus beiden Flüssen drastisch verringert. Grund dafür sind vor allem der Klimawandel, aber auch neue Staudämme in Iran und der Türkei sowie schlechtes Wassermanagement.
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DER SPIEGEL 27/2022