Edmar Barros / dpa
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Unter sengender Sonne tragen Bewohner des brasilianischen Bundesstaats Amazonas von staatlichen Stellen gespendete Trinkwasserkanister und Lebensmittel durch das bis auf wenige Pfützen ausgetrocknete Bett des Solimões-Flusses. Seit Wochen wird das Amazonasgebiet von einer ungewöhnlichen Dürre heimgesucht. Die einst so lebensspendenden Flüsse erreichen historisch niedrige Pegelstände und sind zu warm. Die Dürre ist wohl auch Ursache für den Tod von weit mehr als 100 Flussdelfinen. Aufgrund des Klimawandels wird eine weitere Zuspitzung erwartet.
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DER SPIEGEL 44/2023