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Über einem Haufen menschlicher Schädel thront ein geschmücktes Skelett, drum herum wabert dichter Rauch – mit dieser Lang-Pa-Cha genannten Zeremonie gedenken Menschen auf einem chinesischen Friedhof in Saraburi, Thailand, ihrer Toten. Dazu werden Verstorbene exhumiert, Schädel und Knochen mit Zahnbürsten in einer Teelösung gereinigt, mit Blattgold verziert und dann eingeäschert. Die Zeremonie schafft Platz für neue Gräber, sie zieht Scharen von buddhistischen Schaulustigen an – denn sie soll Glück bringen und für gutes Karma sorgen.
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DER SPIEGEL 22/2023