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In Sri Lankas Hauptstadt Colombo zwingen Wasserwerfer der Polizei einen Demonstranten auf den Asphalt. Die einst aufstrebende Tourismusinsel im Indischen Ozean, der die Coronapandemie stark zugesetzt hat, steckt tief in einer Wirtschafts- und Schuldenkrise. Fast zwei Jahre nachdem Massenproteste zur Flucht von Präsident Gotabaya Rajapaksa geführt hatten, ziehen die Menschen weiterhin auf die Straßen und wehren sich gegen den Absturz – gegen Steuererhöhungen, Chinas wachsenden Einfluss, steigende Lebenshaltungskosten und drohende Armut.
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DER SPIEGEL 6/2024