Ermordung von rechtem Aktivisten Trump gibt nach Attentat auf Charlie Kirk Festnahme von Verdächtigem bekannt
Gedenken am Ort des Attentats auf Charlie Kirk
Foto: Ross D. Franklin / APUS-Präsident Donald Trump hat die Festnahme eines Verdächtigen bekannt gegeben, der für das tödliche Attentat auf den ultrarechten Aktivisten Charlie Kirk verantwortlich sein soll. Trump sagte am Freitag dem Sender Fox News, der mutmaßliche Schütze sei in Gewahrsam genommen worden. »Jemand, der ihm sehr nahe steht, hat ihn verraten«, fügte Trump hinzu. Ob der Verdächtige Teil eines größeren Netzwerks oder ein Einzeltäter sei, könne man derzeit noch nicht sagen.
Die Behörden haben bislang weder den Namen des Verdächtigen noch ein Motiv öffentlich genannt. Das Attentat steht in einer Reihe von Gewalttaten gegen Politiker, die die Vereinigten Staaten in jüngerer Vergangenheit erschüttert haben.
Der 31-jährige Podcaster und Trump-Unterstützer Kirk war bei einem Auftritt auf dem Campus der Utah Valley University in Orem im Bundesstaat Utah erschossen worden. Die US-Polizei und das FBI hatten seit dem Attentat am Mittwoch mit Hochdruck nach dem Schützen gefahndet. Bundesermittler und Staatsbeamte hatten am Donnerstag Fotos und ein Video der Person veröffentlicht, die sie für den Attentäter hielten. Laut Behördenangaben gingen mehr als 7000 Hinweise und Tipps ein.
Kirk trat am Mittwoch gegen Mittag (Ortszeit) auf dem Campus der Utah Valley University auf, etwa 60 Kilometer südlich von Utahs Hauptstadt Salt Lake City. Unter dem Motto »Prove me wrong« (»Wenn ich falsch liege, beweise es mir«) beantwortete er, unter einem Zelt sitzend, Fragen aus dem Publikum – ein Format, für das Kirk bekannt war. Medienberichten zufolge waren etwa 3000 Menschen vor Ort, darunter laut BBC auch seine Ehefrau und seine zwei Kinder.
Videos und Augenzeugenberichten zufolge traf Kirk nach rund 20 Minuten ein Schuss in den Hals, während er über Waffengewalt sprach. Der Schuss soll aus mehr als 120 Meter Entfernung abgegeben worden sein.
Im Internet kursieren zahlreiche Aufnahmen der Tat. Sie zeigen, wie Kirk in seinem Stuhl zusammensackt und weggetragen wird, Menschen schreien und rennen davon. Sie habe einen lauten Knall gehört und gesehen, wie Kirk in Zeitlupe umfiel, sagte eine Augenzeugin der BBC . Im Krankenhaus, vor dem Anhänger mit Plakaten eine Mahnwache abhielten, wurde der Aktivist für tot erklärt.
Der Sarg mit Kirks Leichnam wurde in Begleitung des Vizepräsidenten JD Vance und dessen Frau Usha Vance von Utah nach Arizona überführt, wo der Podcaster gelebt haben soll. TV-Bilder zeigten, wie Kirks Ehefrau gestützt von Usha Vance aus einem Flugzeug stieg. Trump sagte, dass er voraussichtlich zur Beerdigung kommen werde.
Die Ermordung des MAGA-Aktivisten und Trump-Vertrauten Charlie Kirk wühlt den Tatort Orem im christlichen US-Bundesstaat Utah auf. Ein Besuch.