Erika Kirk, Witwe von Charlie Kirk: »Wenn ihr dachtet, dass die Botschaft meines Mannes vorher bereits mächtig war, habt ihr keine Ahnung. Ihr habt keine Ahnung, was ihr gerade in diesem Land und dieser Welt ausgelöst habt. Ihr habt keine Ahnung, welches Feuer ihr in dieser Frau entfacht habt. Die Schreie dieser Witwe werden wie ein Schlachtruf um die Welt hallen.«
Verstörende Kampfansage an die Gegner ihres Mannes: Die Witwe des ultrakonservativen Aktivisten Charlie Kirk hat sich per Videobotschaft an die Öffentlichkeit gewandt. Sie kündigte an, dass die von ihrem Mann gegründete Organisation auch in Zukunft bestehen werde: Kirks Projekte, darunter sein Podcast und die Hochschul-Tour »The American Comeback«, auf deren erster Station er erschossen wurde, würden fortgesetzt.
Derweil laufen die Ermittlungen gegen den verhafteten Verdächtigen Tyler R. weiter. Die Polizei durchsuchte eine Wohnung, in der der 22-Jährige gelebt haben soll.
Der Mann soll in einer sehr religiösen, mormonischen Familie aufgewachsen sein, die sich leidenschaftlich für Waffen interessierte.
Tyler R. wird verdächtigt, am Mittwoch den ultrakonservativen Aktivisten Charlie Kirk bei dessen Auftritt auf dem Campus einer Universität im US-Bundesstaat Utah erschossen zu haben. Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen, wie der mutmaßliche Täter über ein Dach floh. Am Freitag verkündeten die Behörden eine Verhaftung: »We got him.«
Charlie Kirk galt als einer der engsten und einflussreichsten Vertrauten von US-Präsident Donald Trump. Er hatte mit dafür gesorgt, dass Trump Unterstützer aus der jungen Wählergruppe der unter 30-Jährigen dazugewann.