Iran: Explosionen im Süden des Landes - DER SPIEGEL
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Mutmaßlich neue US-Angriffe Iran meldet Explosionen im Süden des Landes

Nach den Angriffen in der Nacht auf Sonntag berichtet Iran am Abend von neuen Explosionen. Das Regime spricht von »feindlichen Angriffen«, bei denen es einen Toten und mehrere Verletzte gegeben habe.
Abschuss einer Rakete von einem US-Kriegsschiff (Symbolbild)
Abschuss einer Rakete von einem US-Kriegsschiff (Symbolbild)

Abschuss einer Rakete von einem US-Kriegsschiff (Symbolbild)

Foto: U.S. Navy / ZUMA Press / IMAGO

Iran hat nach den US-Angriffen in der vergangenen Nacht erneut Explosionen an der Südküste gemeldet. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete am Sonntagabend (Ortszeit) über Detonationen in der Hafenstadt Bandar-e Abbas und unweit der Insel Qeschm im Persischen Golf. Details zur Ursache der Explosionen gab es zunächst nicht.

Die staatliche Nachrichtenagentur Irna sprach von »feindlichen Angriffen« in Bandar-e Abbas, wo am Abend in einigen Stadtteilen aufeinanderfolgende Explosionen zu hören gewesen seien. Der Vorfall werde untersucht. Bei den Gebieten handele es sich um Militäreinrichtungen, schrieb Irna.

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Die regierungsnahe Nachrichtenagentur Mehr meldete unterdessen ein Todesopfer auf der Insel Qeschm. Dabei handele es sich um den Leiter der Telekommunikationsbehörde der Provinz Hormusgan, der zu einem Reparatureinsatz auf die Insel entsandt worden war. Zwei weitere Mitarbeiter wurden laut Mehr verletzt. Wann und wodurch der Mann genau ums Leben kam, ist noch unklar.

Das Verteidigungsministerium in Kuwait teilte unterdessen mit, dass drei Grenzposten und eine Offshore-Ölplattform angegriffen worden seien, mutmaßlich von Iran. »Drei Grenzposten an Land im Norden des Landes wurden Ziel eines feigen Angriffs, der zu Sachschäden führte«, hieß es in der Erklärung. Zudem sei eine kuwaitische »Offshore-Bohrplattform« von einer »feindlichen Drohne« angegriffen worden. Ein Arbeiter sei verletzt worden, zudem habe es Sachschäden gegeben.

him/dpa/AFP