Nahost-Liveblog vom 1. Oktober Nach Angriffen aus Iran – Israel kündigt weitere Luftschläge an
Die Kriegsgefahr im Nahen Osten war wohl nie so groß: Iran hat einen groß angelegten Angriff auf Israel gestartet, Jubel darüber gibt es auch auf den Straßen Berlins. Israel droht mit einem Gegenschlag. Die Ereignisse zum Nachlesen.
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Wichtige Updates
Palästinenser kommt durch Explosionssplitter ums Leben
Israel droht mit Gegenschlag
Terrorattacke in Jaffa
Israels Militär: Iran feuert Raketen ab
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Iran feuert Raketen auf Israel – der Überblick
- Der Angriff: Israel begann in der Nacht zum Dienstag seine Bodenoffensive gegen die proiranische Hisbollah im Libanon. Nun, einige Stunden später, hat Iran rund 180 Raketen auf Israel abgefeuert. Im ganzen Land waren Sirenen und Explosionen durch Abschüsse oder Einschläge zu hören. Das israelische Militär hat mittlerweile erklärt, die Menschen könnten die Schutzräume wieder verlassen.
- Die Folgen: Der iranische Angriff fiel ersten Einschätzungen zufolge härter aus als der Angriff im vergangenen April, als nach israelischen Angaben 99 Prozent der Geschosse abgefangen wurden. Dieses Mal soll es etwa Einschläge in Tel Aviv, im Zentrum sowie im Süden von Israel gegeben haben. Im Westjordanland starb ein Palästinenser durch Splitter infolge einer einschlagenden Rakete, in Tel Aviv wurden zwei Menschen durch Splitter offenbar leicht verletzt. Über weitere Opfer ist derzeit nichts bekannt.
Die Skyline von Tel Aviv, darüber der Raketenhagel. Foto: Jack Guez / AFP
- Was sagt Iran? Irans Revolutionswächter teilen mit, Iran habe Dutzende Raketen auf Israel abgefeuert. Der Angriff sei eine Vergeltung für die Tötung von Hamas-Auslandschef Ismail Haniyyeh, Hisbollah-Generalsekretär Hassan Nasrallah sowie eines iranischen Generals. Greife Israel weiter an, würde auch Iran seine Attacken fortsetzen, heißt es in der Stellungnahme, aus der mehrere Medien zitieren.
- Was sagt Israel? Vom israelischen Militär heißt es nun, aus Iran sei vorerst keine Bedrohung mehr zu erwarten. Die Attacke sei ernst gewesen. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu erklärte den iranischen Angriff für gescheitert: »Iran hat heute Abend einen großen Fehler gemacht – und wird dafür bezahlen.«
- Wie sind die internationalen Reaktionen? Wie das Weiße Haus mitteilte, wies US-Präsident Joe Biden das US-Militär an, auf Israel gerichtete iranische Raketen abzuschießen. Aus der Bundesregierung meldete sich Außenministerin Annalena Baerbock zu Wort, die den iranischen Angriff »auf das Allerschärfste« verurteilte. Uno-Generalsekretär António Guterres rief beide Parteien zu einem Waffenstillstand auf.
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Warum die Kriegsgefahr in Nahost wohl nie so groß war – die schnelle Einordnung
Innerhalb eines Tages hat sich die Situation im Nahen Osten dramatisch zugespitzt.
- Am Dienstagabend hat Iran hat einen massiven Raketenangriff mit mehr als hundert ballistischen Raketen auf Israel ausgeführt, bei dem es zu direkten Treffern kam – und der eine israelische Vergeltung erwarten lässt.
- In Jaffa bei Tel Aviv eröffneten Terroristen das Feuer auf Passanten und töteten mindestens sechs Menschen.
- In der Nacht zuvor hatte Israel eine Bodenoffensive im Libanon gestartet, es setzt weiterhin Luftangriffe auf Ziele im ganzen Land fort. Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht.
- Auch die Hisbollah schießt weiter Raketen auf israelische Gebiete.
- Parallel dazu haben die jemenitischen Huthi-Milizen Schiffe im Roten Meer angegriffen.
- Israel führte Luftangriffe auf militärische Ziele in Syrien aus.
- In Gaza dauern die Kämpfe ebenfalls an.
Die Kriegsgefahr für die gesamte Region war noch nie so groß wie jetzt.
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Leopold Pelizaeus

Wir beenden den Liveticker für heute. Sie finden alle aktuellen Entwicklungen hier und weiterhin auf SPIEGEL.DE.
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Leopold Pelizaeus

55 Tote bei israelischen Angriffen im Libanon
Ein von Israel beschossenes Wohngebäude im Süden Beiruts. Foto: Ibrahim Amro / AFP
Bei den Angriffen der israelischen Armee auf den Libanon sind im Laufe des Tages 55 Menschen getötet und 156 verwundet worden. Das teilte das libanesische Gesundheitsministerium mit.
Das israelische Militär forderte derweil die Bewohner der südlichen Stadtteile Beiruts auf, ihre Häuser zu verlassen. Demnach wolle man weiter Gebäude beschießen, in denen sich angeblich Hisbollah-Anhänger aufhielten.
Nach tagelangen intensiven Luftangriffen waren israelische Truppen in den Südlibanon einmarschiert und dort gegen Stellungen der schiitischen Hisbollah-Miliz vorgegangen. Die israelische Armee sprach von »schweren Gefechten«. Die Hisbollah und die Uno-Beobachtermission Unifil dementierten hingegen eine israelische Bodenoffensive.
Das israelische Militär forderte derweil die Bewohner der südlichen Stadtteile Beiruts auf, ihre Häuser zu verlassen. Demnach wolle man weiter Gebäude beschießen, in denen sich angeblich Hisbollah-Anhänger aufhielten.
Nach tagelangen intensiven Luftangriffen waren israelische Truppen in den Südlibanon einmarschiert und dort gegen Stellungen der schiitischen Hisbollah-Miliz vorgegangen. Die israelische Armee sprach von »schweren Gefechten«. Die Hisbollah und die Uno-Beobachtermission Unifil dementierten hingegen eine israelische Bodenoffensive.
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Leopold Pelizaeus

Opfer im Westjordanland von Trümmer abgefangener Rakete getötet
Nach dem iranischen Raketenangriff auf Israel ist bislang ein Todesopfer bestätigt. Der Mann wurde offenbar von dem zerstörten Rumpf einer abgefangenen iranischen Rakete getroffen. Nachdem die israelische Flugabwehr das Geschoss in der Luft getroffen hatte, fielen Trümmerteile zu Boden. Das zeigen Fotos und Videos in den sozialen Medien. Ein massives Trümmerteil traf offenbar einen Passanten, als dieser über die Straße gehen wollte und verletzte ihn tödlich. Der Mann wurde nördlich von Jericho im Westjordanland getötet.
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Leopold Pelizaeus

Biden führt Gespräche mit Israel über Reaktion auf iranischen Raketenangriff
Nach dem iranischen Raketenangriff auf Israel sind nach Angaben von US-Präsident Joe Biden Gespräche mit Israel über eine mögliche Reaktion im Gange. Wie eine Antwort auf den Beschuss aussehen könnte, werde »im Moment aktiv diskutiert. Das bleibt abzuwarten«, sagte Biden im Weißen Haus in Washington. Biden erklärte, dass sein Team während des Angriffs in Kontakt mit dem Stab von Benjamin Netanyahu gestanden habe und dass er selbst mit dem israelischen Regierungschef sprechen werde.
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Israel richtet Dank an Baerbock
Israel bedankt sich bei Bundesaußenministerin Annalena Baerbock für die Verurteilung des iranischen Angriffs. »Vielen Dank, Außenministerin @ABaerbock«, schreibt der israelische Außenminister Israel Katz auf X. Die Unterstützung und Solidarität von Anführern und Ländern in aller Welt werde man nie vergessen. »Wir wissen, wer unsere Freunde sind.« Den gleichen Dank richtete Katz an mehrere Politikerinnen und Politiker, die Irans Angriff verurteilt hatten.
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Netanyahu kündigt Vergeltung an: »Iran hat einen großen Fehler gemacht«
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat den iranischen Raketenangriff auf Israel für gescheitert erklärt – und Vergeltung angekündigt. »Iran hat heute Abend einen großen Fehler gemacht – und er wird dafür bezahlen«, sagte er zu Beginn eines sicherheitspolitischen Treffens. »Das Regime in Iran versteht nicht unsere Entschlossenheit, uns zu verteidigen und unsere Entschlossenheit, Vergeltung an unseren Feinden zu üben.«
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Leopold Pelizaeus

Iran will nur auf militärische Ziele gefeuert haben
Das iranische Verteidigungsministerium hat mitgeteilt, nur auf militärische Ziele geschossen zu haben. Der Raketenbeschuss auf Israel sei ein Akt der Selbstverteidigung gewesen, hieß es weiter. Vor weiteren »defensiven Maßnahmen« werde man nicht zurückschrecken.
Wo genau die iranischen Raketen überall eingeschlagen sind, ist bisher unübersichtlich. Mehrere Videos in den sozialen Medien zeigen jedoch, wie Raketen nahe der israelischen Luftwaffenbasis Nevatim in der Negev-Wüste einschlagen. Ob dort militärisches Gerät getroffen oder zerstört wurde, ist unklar. Das israelische Militär hat sich dazu bislang nicht geäußert. Gleichzeitig gingen Raketen in dicht besiedeltem Gebiet in Jerusalem und Tel Aviv nieder.
Irans Religionsführer Ajatollah Ali Khamenei hat Israel nach der Raketenattacke gedroht. »Die Schläge der Widerstandsfront auf den erschöpften und dem Untergang geweihten Körper des zionistischen Regimes (Israel) werden, mit göttlicher Hilfe und Kraft, noch heftiger werden«, schrieb das Staatsoberhaupt (85) auf der Plattform X. Khamenei hat in allen strategischen Belangen das letzte Wort in Iran.
Wo genau die iranischen Raketen überall eingeschlagen sind, ist bisher unübersichtlich. Mehrere Videos in den sozialen Medien zeigen jedoch, wie Raketen nahe der israelischen Luftwaffenbasis Nevatim in der Negev-Wüste einschlagen. Ob dort militärisches Gerät getroffen oder zerstört wurde, ist unklar. Das israelische Militär hat sich dazu bislang nicht geäußert. Gleichzeitig gingen Raketen in dicht besiedeltem Gebiet in Jerusalem und Tel Aviv nieder.
Irans Religionsführer Ajatollah Ali Khamenei hat Israel nach der Raketenattacke gedroht. »Die Schläge der Widerstandsfront auf den erschöpften und dem Untergang geweihten Körper des zionistischen Regimes (Israel) werden, mit göttlicher Hilfe und Kraft, noch heftiger werden«, schrieb das Staatsoberhaupt (85) auf der Plattform X. Khamenei hat in allen strategischen Belangen das letzte Wort in Iran.
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Uno-Sicherheitsrat trifft sich am Mittwoch
Der Uno-Sicherheitsrat hält infolge der iranischen Raketenangriffe am Mittwoch eine Dringlichkeitssitzung zur Lage im Nahen Osten ab. Die Sitzung sei für 10 Uhr New Yorker Zeit (16 Uhr MESZ) angesetzt, teilt der Schweizer Ratsvorsitz mit.
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Leopold Pelizaeus

Raketeneinschläge über dem antiken Zentrum Jerusalems
Für Juden und Christen ist der Tempelberg im Zentrum Jerusalems ein heiliger Ort. Für Muslime ist der Hügel mit dem Felsendom und der Aksa-Moschee die drittheiligste Stätte nach Mekka und Medina. Bilder zeigen, wie auch dort iranische Raketen niedergingen.
Über dem Tempelberg gehen Raketen nieder. Foto: Jamal Awad / Reuters
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EU verurteilt Irans Angriff
Die Europäische Union verurteilt den iranischen Raketenangriff auf Israel »aufs Schärfste« verurteilt und verlangt einen sofortigen Waffenstillstand im gesamten Nahen Osten. »Der gefährliche Kreislauf von Angriffen und Vergeltungsmaßnahmen droht, außer Kontrolle zu geraten«, schreibt der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell auf X: »Ein sofortiger Waffenstillstand in der gesamten Region ist notwendig.«
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Wie wehrt Israel feindliche Raketenangriffe ab? Hier sehen Sie im Video, wie der Iron Dome funktioniert.
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Leopold Pelizaeus

Rakete nahe Mossad-Hauptquartier eingeschlagen
Ein Video, das von der »New York Times« verifiziert wurde, zeigt den Einschlag einer iranischen Rakete. Das Geschoss geht am Rande von Tel Aviv nieder. Dort befindet sich auch das Hauptquartier des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad.
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USA: Iranischer Angriff hatte doppelte Größe der April-Attacke
Der iranische Angriff auf Israel hatte nach Schätzungen der USA die doppelte Größe des Angriffs vom vergangenen April. »Bezogen auf die Anzahl der ballistischen Raketen, die beim letzten Mal gestartet wurden, war es dieses Mal etwa das Doppelte«, sagte Pentagon-Sprecher Pat Ryder laut CNN und Reuters. So viele Raketen schieße man nicht ab, »ohne die Absicht, etwas zu treffen«, so Ryder.
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Israel lässt Zeitpunkt für Gegenschlag offen
Einen Gegenschlag infolge der iranischen Raketenattacke hat Israel angedroht. Aber wann wird es soweit sein? Darüber lässt das Militär den Gegner im Unklaren. Der Generalstabschef der israelischen Armee, Herzl Halevi, sagte zum Abschluss einer Lagebeurteilung: »Wir werden entscheiden, wann Iran den Preis dafür zahlt, und unsere präzisen und überraschenden Angriffsfähigkeiten im Einklang mit den Anweisungen der politischen Ebene unter Beweis stellen.«
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Verletzte in Jordanien
Als jordanische Streitkräfte halfen, iranische Raketen abzuschießen, wurden dadurch offenbar zwei Menschen verletzt. Arabische Medien berichten, Jordanien habe einige Raketen abgefangen, woraufhin Raketenteile im Land niedergegangen seien. Das Innenministerium erklärt, »mehrere Fragmente von Objekten« seien unter anderem in Amman, in den Orten Balka, Sarka und Madaba in Umgebung der Hauptstadt sowie in Karak weiter südlich niedergegangen. Zwei Menschen seien dabei leicht verletzt worden.
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Jubel bei Demo in Berlin
Bei einer propalästinensischen Demonstration in Berlin-Wedding ist infolge des iranischen Raketenangriffs auf Israel Jubel ausgebrochen. »Raketen auf Israel abgeschossen«, rief ein Mann, woraufhin zahlreiche Demonstrierende trommelten, jubelten und zum Teil klatschten. Mehrere Teilnehmer der Kundgebung schwenkten Palästinensertücher sowie die palästinensische und die libanesische Flagge, wie auf dem Video eines Reporters der Nachrichtenagentur dpa zu sehen ist.
Ein Sprecher der Berliner Polizei teilt mit, er könne Berichte über Jubel »weder bestätigen noch dementieren«. Eine Bilanz der Demonstrationen teilte die Polizei zunächst nicht mit.
Ein Sprecher der Berliner Polizei teilt mit, er könne Berichte über Jubel »weder bestätigen noch dementieren«. Eine Bilanz der Demonstrationen teilte die Polizei zunächst nicht mit.
Teilnehmer einer propalästinensischen Demonstrationen stehen auf dem Leopoldplatz in Wedding: Nach dem Bekanntwerden des iranischen Raketenangriffs auf Israel ist Jubel ausgebrochen. Foto: - / dpa
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Leopold Pelizaeus

Raketenangriff laut USA abgewehrt
Der Sicherheitsberater der US-Regierung, Jake Sullivan, hat eine erste Einschätzung zum iranischen Angriff auf Israel abgegeben. Demnach sei der Angriff abgewehrt worden. Israel und die USA hätten sich bei der Verteidigung gegen die iranischen Geschosse koordiniert, hieß es.
Den Tod eines Menschen im Westjordanland beobachte man weiter, so Sullivan. Über weitere Opfer lägen der US-Regierung keine Informationen vor. »Kurz gesagt: basierend darauf, was wir wissen, wurde die Attacke abgewehrt und schien ineffektiv gewesen zu sein«, sagte Sullivan.
Dem Pentagon zufolge hat die US-Marine rund ein Dutzend Raketen auf ihrer Flugbahn nach Israel zerstört.
Den Tod eines Menschen im Westjordanland beobachte man weiter, so Sullivan. Über weitere Opfer lägen der US-Regierung keine Informationen vor. »Kurz gesagt: basierend darauf, was wir wissen, wurde die Attacke abgewehrt und schien ineffektiv gewesen zu sein«, sagte Sullivan.
Dem Pentagon zufolge hat die US-Marine rund ein Dutzend Raketen auf ihrer Flugbahn nach Israel zerstört.
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Israel kündigt Luftschläge an
Israel will in der Nacht nach eigener Aussage Luftschläge fliegen. Militärsprecher Daniel Hagari sagte laut »Times of Israel« und weiteren Medien, die israelische Luftwaffe werde »weiterhin mit voller Kapazität« operieren »und heute Abend auch weiterhin im Nahen Osten kraftvoll zuschlagen«. Über die genauen Ziele der Luftschläge sprach Hagari nicht. Israel flog zuletzt Luftangriffe im Libanon.
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Leopold Pelizaeus

Luftraum über Israel wieder offen
Die israelische Armee hat vorläufig Entwarnung gegeben. Der Luftraum werde wieder geöffnet, es drohe keine Gefahr aus dem Iran mehr. Starts und Landungen sollen in der kommenden Stunde weitergehen, hieß es.
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US-Zerstörer schossen iranische Raketen ab
Zerstörer der U.S. Navy haben Israel offenbar beim Abschuss iranischer Raketen unterstützt. Das berichten CNN und die Nachrichtenagentur Reuters übereinstimmend. Die US-Zerstörer im östlichen Mittelmeer hätten nach Angaben von US-Verteidigungsbeamten iranische Raketen abgeschossen, heißt es.
Die USA hätten derzeit drei Lenkwaffenzerstörer im östlichen Mittelmeer im Einsatz: die USS Arleigh Burke, die USS Cole und die USS Bulkeley. Die Zerstörer sollen auch schon an dem Einsatz gegen iranische Geschosse im April beteiligt gewesen sein.
Die USA hätten derzeit drei Lenkwaffenzerstörer im östlichen Mittelmeer im Einsatz: die USS Arleigh Burke, die USS Cole und die USS Bulkeley. Die Zerstörer sollen auch schon an dem Einsatz gegen iranische Geschosse im April beteiligt gewesen sein.
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Irans Präsident warnt Israel
Irans Präsident Masoud Pezeshkian warnt Israel vor einem anhaltenden Konflikt. Iran habe »entschieden« auf die Aggression durch Israel reagiert, schreibt er bei X. »Diese Aktion diente der Verteidigung der Interessen und Bürger Irans. Lassen Sie Netanyahu wissen, dass Iran kein Krieg führender Staat ist, aber jeder Bedrohung standhaft gegenübersteht.« Und: »Lassen Sie sich nicht auf einen Konflikt mit Iran ein.«
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Hamas beglückwünscht Iran
Die Terrororganisation Hamas lobt die iranischen Raketenangriffe gegen Israel. Die Hamas teilte Medienberichten zufolge mit, sie beglückwünsche Iran zum »heldenhaften Raketenabschuss«. Das sei die Vergeltung »für das Blut der heldenhaften Märtyrer unserer Nation«.
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Leopold Pelizaeus

Luftraum über Teheran geschlossen
Iran hat den Luftraum über Teheran geschlossen. Flüge am Hauptstadtflughafen seien zunächst gestrichen worden, berichtete die Nachrichtenagentur Isna unter Berufung auf den Flughafenchef. Flüge von Passagiermaschinen im Land seien umgeleitet worden.
Der Luftraum über dem Libanon soll für zwei Stunden gesperrt bleiben, ordnete der Transportminister an. In Jordanien wurde der Luftraum mittlerweile wieder geöffnet, im Irak bleibt der Luftraum geschlossen. Bürger sollten zu Hause bleiben, um ihre eigene Sicherheit und die ihrer Familien zu gewährleisten, hieß es in einer Mitteilung des jordanischen Militärs. Jordanien liegt wie der Irak zwischen Iran und Israel. Die Lufthansa teilte mit, den Luftraum über Iran, dem Irak und Jordanien bis einschließlich 2. Oktober umfliegen zu wollen.
Der Luftraum über dem Libanon soll für zwei Stunden gesperrt bleiben, ordnete der Transportminister an. In Jordanien wurde der Luftraum mittlerweile wieder geöffnet, im Irak bleibt der Luftraum geschlossen. Bürger sollten zu Hause bleiben, um ihre eigene Sicherheit und die ihrer Familien zu gewährleisten, hieß es in einer Mitteilung des jordanischen Militärs. Jordanien liegt wie der Irak zwischen Iran und Israel. Die Lufthansa teilte mit, den Luftraum über Iran, dem Irak und Jordanien bis einschließlich 2. Oktober umfliegen zu wollen.
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Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version hieß es, russische Soldaten seien auf israelischem Gebiet von der Hisbollah beschossen worden. Tatsächlich sollen israelische Soldaten auf israelischem Territorium beschossen worden sein. Wir haben diese Reuters-Meldung zunächst übernommen - und nun korrigiert.
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mrc/ahr/ptz/mvr/ths/AFP/AP/dpa/Reuters
