"Fit wie ein Metzgershund" Johnson will Gerüchte um angeschlagene Gesundheit entkräften
Hat Corona hinter sich: Boris Johnson sagt, er sei fit wie der sprichwörtliche "Metzgershund"
Foto: WPA Pool/ Getty ImagesNach einer lebensbedrohlichen Covid-19-Erkrankung im April (Johnson: "Es hätte so oder so ausgehen können") und einem längeren Aufenthalt auf einer Intensivstation hat der britische Premierminister Boris Johnson nun seine Fitness unter Beweis gestellt.
In einem Interview mit der Boulevardzeitung "Mail on Sunday" ging der Regierungschef auf die Knie und machte Liegestütze, wie die Zeitung berichtete und auf ihrer Titelseite dokumentierte. Ein Bild zeigte Johnson bei der Leibesübung zwischen Bürostuhl und Union-Jack-Fahne in seinem Büro in der Londoner Downing Street, die Krawatte schleifte dabei am Teppichboden.
Boris Johnson does press ups for the Mail on Sunday, declaring himself “fit as a butcher’s dog”.
— Paul Brand (@PaulBrandITV) June 27, 2020
But the big infrastructure speech in the headline seeks to reset both the economy and his own premiership - this virus has hit him hard, both personally and politically. pic.twitter.com/xIjC3FxU7r
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Mit der Fitness-Demonstration wollte der britische Premier Gerüchten begegnen, seine Gesundheit sei seit seinem Krankenhausaufenthalt angeschlagen. Er fühle sich inzwischen "fit wie ein Metzgershund", sagte der Premier der "Mail" zufolge. Die Formulierung ist eine gängige Redewendung im Englischen und gleichbedeutend mit "fit wie ein Turnschuh".
Labourchef Starmer laut aktueller Umfrage knapp vor Johnson
Das Interview hatte Johnson vor allem genutzt, um ein großes Konjunkturpaket anzukündigen, das er bei einer Rede am kommenden Dienstag vorstellen will. Eine Sparpolitik wie unter früheren konservativen Premiers werde es mit ihm nicht geben, sagte Johnson der "Mail on Sunday".
Die britische Wirtschaft soll damit nach Wochen des Lockdowns wieder in "in Fahrt" gebracht werden, erklärte später Innenministerin Priti Patel. Das Konjunkturprogramm soll aus Milliardeninvestitionen in Straßen und Breitbandinternet fließen.
Johnson steht in Umfragen derzeit schlecht da: Dem Institut Opinium zufolge hat Labourchef Keir Starmer bei der Frage, wer Premier sein solle, aktuell einen leichten Vorsprung vor Johnson. Bei der Wahlabsicht liegen die Johnsons Tories allerdings weiter vorn.