Mike Pence sagt Wahlkampf-Termine in Corona-Hotspots ab - DER SPIEGEL
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US-Wahlkampf Pence sagt Termine in Corona-Hotspots ab

Vergangene Woche trat US-Vizepräsident Mike Pence noch gemeinsam mit Donald Trump in Tulsa auf. Jetzt sagt er Wahlkampftermine ab - wegen steigender Corona-Neuinfektionen.
Mike Pence während der Wahlkampfveranstaltung in Tulsa: "Übermaß an Vorsicht"
Mike Pence während der Wahlkampfveranstaltung in Tulsa: "Übermaß an Vorsicht"

Mike Pence während der Wahlkampfveranstaltung in Tulsa: "Übermaß an Vorsicht"

Foto: Sue Ogrocki / dpa
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US-Vizepräsident Mike Pence hat Wahlkampfveranstaltungen in einigen von der Coronavirus-Pandemie besonders hart getroffenen Regionen abgesagt. Die Termine in der kommenden Woche in Arizona und Florida fielen aus einem "Übermaß an Vorsicht" aus, sagten Mitarbeiter des Wahlkampfteams von Präsident Donald Trump.

Die beiden Bundesstaaten hatten zuletzt neue Rekorde bei der Zahl der Neuinfektionen gemeldet. In den USA stieg sie am Samstag den dritten Tag in Folge um mehr als 40.000, mittlerweile haben sich über 2,5 Millionen infiziert. Die Zahl der bekannten Todesfälle überschritt die Marke von 125.000, mehr als in jedem anderen Land.

Präsident Donald Trump hatte vor einer Woche in Tulsa noch seinen ersten Wahlkampfauftritt seit Beginn der Coronakrise abgehalten, wenn auch vor einem deutlich kleineren Publikum als erwartet. Auch Pence trat auf der Veranstaltung auf.

Im Publikum trugen viele die typischen Trump-T-Shirts, aber kaum jemand einen Mund-Nasen-Schutz - obwohl die Gesundheitsbehörden Oklahomas wegen der Menschenansammlungen vor einem erhöhten Corona-Ansteckungsrisiko auf der Veranstaltung in Tulsa gewarnt hatten, nachdem die Infektionszahlen in dem Bundesstaat zuletzt wieder schneller angestiegen waren.

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Trump sagte, er habe seine Mitarbeiter dazu aufgerufen, Coronavirus-Tests einzuschränken, damit die Infektionszahlen in den USA nicht steigen. Im Nachhinein hieß es aus dem weißen Haus, Trump habe "offensichtlich gescherzt".

rwi/Reuters