Russlands Krieg gegen die Ukraine Rund 1700 Wohnblocks in Kyjiw ohne Heizung
Menschen suchen Schutz in einer Kyjiwer U-Bahn-Station: Immer neue Angriffe
Foto:Danylo Antoniuk / AP / dpa
Rund 1700 Wohngebäude in der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw sind weiterhin ohne Heizung nach einem russischen Raketen- und Drohnenangriff Anfang dieser Woche, sagte Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko am Sonntag.
Am Samstag hatte Russland erneut einen massiven Angriff auf das ukrainische Energiesystem gestartet und Kyjiw über Nacht mit Explosionen erschüttert, wodurch landesweit 1,2 Millionen Haushalte bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt ohne Strom blieben. Die Menschen in der Ukraine leiden sehr unter den Auswirkungen. Lesen Sie hier , was sie erleben.
Der ukrainische Vizepremierminister Oleksij Kuleba sagte am Samstag, dass am späten Abend mehr als 3200 Gebäude in Kyjiw ohne Heizung gewesen seien – ein Rückgang gegenüber 6000 am Morgen.
Kinder in einem mobilen Wärmezelt in Kyjiw: Tausende Gebäude ohne Heizung
Foto:Hennadii Minchenko / Ukrinform / IMAGO
»Seit gestern Abend haben Versorgungsbetriebe und Energieunternehmen die Wärmeversorgung in mehr als 1600 Gebäuden wiederhergestellt. Sie arbeiten weiter daran, die Versorgung der Wohnungen der Kyjiwer Bürger wiederherzustellen«, sagte Klitschko auf Telegram.
Russland hat seine Angriffe auf das ukrainische Energiesystem seit der Invasion seines Nachbarlandes im Jahr 2022 stark verstärkt.
Der groß angelegte Angriff auf die ukrainische Hauptstadt erfolgte just in dem Moment, als ukrainische, russische und amerikanische Unterhändler in Abu Dhabi über Optionen zur Beendigung des Krieges berieten.