Sebastian Kurz: Wie er dank Projekt Ballhausplatz an die Macht kam [Podcast »Inside Austria«] - DER SPIEGEL
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Podcast über Sebastian Kurz Intrigen, Machtspiele und eine Erpressung

Ein geheimer Masterplan, der Sebastian Kurz ins Kanzleramt führt – darum geht es in der dritten Folge von »Inside Austria«. Hören Sie, wie Kurz von 2016 an die eigene Regierung sabotierte, um selbst an die Macht zu kommen.
Von Sandra Sperber und Zsolt Wilhelm

Ein ganz neuer Stil – dieses Versprechen hat Sebastian Kurz bei vielen Wählerinnern und Wählern beliebt gemacht. Es sollte ihn bis ins Kanzleramt tragen. Doch 2016, in der Phase, in der Kurz seinem Land einen neuen Stil verspricht, passiert hinter den Kulissen etwas Ungeheuerliches: Kurz und seine Getreuen entwerfen einen detaillierten Schlachtplan für den Weg an die Macht.

Die Folgen sind bald zu spüren: Sebastian Kurz intrigiert als Außenminister gegen die eigene Regierung. Und seine engsten Vertrauten erkaufen ihrem Chef mutmaßlich mit Steuergeldern schmeichelhafte Zeitungsartikel – das legen Chats nahe, die Ermittler derzeit auswerten.

Im Podcast »Inside Austria« durchleuchten der SPIEGEL und der »Standard« gemeinsam das Netzwerk, das Sebastian Kurz groß gemacht hat. In dieser Folge geht es darum, wie der ÖVP-Politiker dank des Geheimplans »Projekt Ballhausplatz« zuerst seine Partei übernommen hat, um dann ins Kanzleramt einzuziehen.

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Was sich in Österreich gerade abspielt, ist eine Staatsaffäre: Durchsuchungen im österreichischen Kanzleramt, in der Bundeszentrale der Kanzlerpartei ÖVP, im Finanzministerium und in einem der wichtigsten Verlagshäuser des Landes. Einen vergleichbaren Schlag gegen die Exekutive hat es in Österreich seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht gegeben. Ermittelt wird nicht nur gegen Sebastian Kurz, sondern auch gegen neun weitere Beschuldigte, unter anderem wegen des Verdachts der Untreue und der Beihilfe zur Bestechlichkeit.

In unserem Podcast zeichnen wir nach, wie es so weit kam.

Einen Überblick über alle aktuellen Entwicklungen und neuen Enthüllungen in der Affäre Kurz finden Sie auch in unserem neuen wöchentlichen Newsletter »Inside Austria«.

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