Ukraine-Krieg: Frau und Kleinkind bei Angriff Russlands getötet - DER SPIEGEL
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Drohnenkrieg Frau und Kleinkind bei russischem Angriff in der Ukraine getötet

Während Russland weitere Angriffe auf Dnipro flog, meldete Moskau ukrainische Drohnenattacken auf die Region Samara. Polen versetzte seine Luftabwehr in erhöhte Bereitschaft.
Drohnenangriff in der Ukraine (Archivbild): Immer wieder Tote und Verletzte
Drohnenangriff in der Ukraine (Archivbild): Immer wieder Tote und Verletzte

Drohnenangriff in der Ukraine (Archivbild): Immer wieder Tote und Verletzte

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Efrem Lukatsky / AP / dpa

Bei russischen Angriffen sind in der Ukraine eine Frau und ein dreijähriger Junge getötet worden. Die Frau kam nach Angaben der Regionalbehörden bei einem Angriff auf einen Bus im Gebiet Saporischschja im Südosten des Landes ums Leben. Drei weitere Menschen wurden verletzt. Nähere Angaben zu dem Angriff lagen zunächst nicht vor.

Der dreijährige Junge starb nach Behördenangaben im südukrainischen Gebiet Mykolajiw. Das Kleinkind habe sich auf der Straße befunden, als ein Luftangriff begonnen habe. Bei einem weiteren russischen Angriff auf die Stadt Dnipro wurden nach Angaben des Regionalgouverneurs Oleksandr Hantscha drei Menschen getötet.

Unterdessen meldeten russische Behörden einen ukrainischen Drohnenangriff auf die Region Samara an der Wolga. Nach Angaben des Gouverneurs Wjatscheslaw Fjodorischtschew wurden dabei zivile Ziele wie Wohnhäuser und Autos getroffen. Die Flugabwehr habe in der Nacht Dutzende Drohnen abgeschossen. Der Bürgermeister von Samara, Iwan Noskow, sprach von einem massiven Angriff auf die Stadt, die mehr als 1000 Kilometer südöstlich von Moskau liegt. In der Region befinden sich unter anderem wichtige Anlagen wie Ölraffinerien.

Polen in erhöhter Bereitschaft

Angesichts der russischen Luftangriffe auf die Ukraine nahm Polen nach Angaben seiner Armee vorsorglich militärische Flugeinsätze in seinem Luftraum auf. Bodengestützte Flugabwehrsysteme und die Radaraufklärung wurden in erhöhte Bereitschaft versetzt. Die Maßnahmen dienten dem Schutz des polnischen Luftraums.

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Die Ukraine verteidigt sich mit westlicher Unterstützung seit mehr als viereinhalb Jahren gegen den russischen Angriffskrieg. Russland greift dabei regelmäßig ukrainische Städte und Infrastruktur mit Drohnen und Raketen an. Die Ukraine wehrt sich mit westlicher militärischer und finanzieller Unterstützung gegen die russischen Truppen. Eine politische Lösung des Konflikts ist bislang nicht absehbar.

fin/dpa-AFX/Reuters