US-Wahl: Kamala Harris präsentiert ihren Wirtschaftsplan für die Mittelschicht - DER SPIEGEL
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Wahlkampf in den USA Steuern, Jobs, Staatsgeld – mit diesem Wirtschaftsplan will Kamala Harris gegen Trump bestehen

Wofür steht Kamala Harris? Als Trump-Gegenspielerin legte die Demokratin in den Umfragen schnell zu, doch zuletzt wuchs der Druck auf die US-Präsidentschaftskandidatin, ihr inhaltliches Profil zu schärfen. Jetzt geht sie in die Offensive.
Kamala Harris: Sie will die Mittelschicht stärken
Kamala Harris: Sie will die Mittelschicht stärken

Kamala Harris: Sie will die Mittelschicht stärken

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David Muse / EPA

US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat ihren Wirtschaftsplan zur Stärkung der amerikanischen Mittelschicht vorgestellt. »Ich habe versprochen, dass der Aufbau einer starken Mittelschicht das Hauptziel meiner Präsidentschaft sein wird«, sagte Harris am Mittwoch (Ortszeit) in einer Rede vor dem Economic Club of Pittsburgh. Zu den Maßnahmen gehören demnach:

  • Steuererleichterungen für heimische Hersteller, um bestehende Fabriken umzurüsten oder wieder aufzubauen und »gute, gewerkschaftlich organisierte Arbeitsplätze« zu schaffen

  • Verdoppelung der Zahl der registrierten Lehrstellen in ihrer ersten Amtszeit

  • Investitionen in Branchen wie Bioproduktion, Luft- und Raumfahrt, künstliche Intelligenz und saubere Energie

Details, wie diese Maßnahmen umgesetzt werden sollen, blieb die demokratische Präsidentschaftskandidatin in ihrer knapp 40-minütigen Rede jedoch schuldig.

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Die Präsidentschaftswahl am 5. November sei eine Wahl zwischen zwei »grundverschiedenen« Visionen der amerikanischen Wirtschaft, sagte Harris. Sie verwies auf ihre Erziehung durch eine alleinerziehende Mutter im Gegensatz zu ihrem republikanischen Herausforderer Donald Trump, dem wohlhabenden Sohn eines New Yorker Immobilienmoguls. Während sie für die Stärkung der Mittelschicht eintrete, sei Trump nur daran interessiert, das Leben der reichsten Amerikaner wie ihm selbst zu verbessern.

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Die Kluft zwischen Arm und Reich ist in den USA in den vergangenen Jahrzehnten immer größer geworden: Laut dem Meinungsforschungsinstitut Pew Research  ist der Anteil der amerikanischen Haushalte in der Mittelschicht von rund 62 Prozent im Jahr 1970 auf 51 Prozent im Jahr 2023 gesunken. Auch das Einkommen dieser Haushalte ist nicht so stark gestiegen wie das der Oberschicht. Trump hatte seinen Wirtschaftsplan am Dienstag bei einer Wahlkampfveranstaltung in North Carolina vorgestellt.

ahr/Reuters