Inspiziert, repariert, getestet: Diese gepanzerten Mannschaftswagen vom Typ M113 sind bereit für den Einsatz. Einheiten der US-Nationalgarde in Indiana bereiten sie für den Transport in die Ukraine vor.
Die 200, zum Teil ausgemusterten und als Reserve für US-Einheiten vorgehaltenen Fahrzeuge, sind Teil der umfangreichen Militärhilfe der USA für die Ukraine, die auch schwere Waffen beinhaltet. Bald könnten noch mehr dazukommen. Gestern Abend hat US-Präsident Biden weitere Unterstützung in Höhe von 33 Milliarden Dollar gefordert:
Joe Biden, US-Präsident:
»Ich habe gerade einen Antrag an den Kongress unterschrieben, in dem es um kritische Sicherheits-, Wirtschafts- und humanitäre Hilfe geht, um der Ukraine dabei zu helfen, Putins Aggression weiterhin entgegenzutreten, und das in einem sehr entscheidenden Moment. Wir brauchen dieses Gesetz, um die Ukraine in ihrem Freiheitskampf zu unterstützen. Wir greifen Russland nicht an. Wir helfen der Ukraine, sich gegen die russische Aggression zu verteidigen.«
Hilfe, die die Ukraine vor allem im Osten des Landes gebrauchen kann. Hier könnte sich nach Ansicht westlicher Militärexperten in den kommenden Wochen entscheiden, wie der Krieg weiter verläuft. Die ukrainischen Truppen leisten erbitterten Widerstand, es fehlt ihnen aber an schwerem Gerät - vor allem, um größer angelegte Gegenoffensiven zu starten.