2er BMW Der Antrieb bleibt hinten
Noch vor einem halben Jahr hat BMW energisch dementiert, einen Kleinwagen unterhalb der 3er Baureihe überhaupt bauen zu wollen. Jetzt, nach dem Verkauf von Rover und der plötzlichen Lücke in der Modellpalette, geben die Münchner Autobauer von sich aus erste Details zum neuen Modell bekannt.
"Front- oder Standardantrieb?" Seit BMW-Chef Joachim Milberg am 17. März die Entwicklung der neuen Baureihe bestätigte, beschäftigt diese Frage die Fachwelt. Eine Frage, die an den Grundfesten der Weiß-Blauen rütteln könnte. Denn der Hinterradantrieb gehört seit jeher zu den prägenden Merkmalen eines BMW. Bei der Konkurrenz im Segment der Kleinwagen wie dem VW Golf oder der A-Klasse von Mercedes werden dagegen die Vorderräder angetrieben.
Jetzt ist, so BMW, die Konzeptionsphase für den kleinsten in der Familie abgeschlossen und die Entscheidung gefallen: Der Neue hat den Motor vorn, angetrieben werden die Hinterräder. Burkhard Göschel, bei BMW für Entwicklung und Einkauf zuständig, erhofft sich davon, die "unübertroffene Agilität" des typischen Hinterradantriebs auch in der unteren Mittelklasse auspielen zu können.