ADAC: Autokosten auf Rekordstand - DER SPIEGEL
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ADAC Autokosten auf Rekordstand

Die Autofahrer in Deutschland müssen zurzeit tiefer in die Tasche greifen als je zuvor. In seiner vierteljährlichen Autokosten-Aufstellung verzeichnete der ADAC einen Anstieg um 8,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
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München - Eine so starke Zunahme der Autokosten im Verlauf eines Jahres habe es in den letzten zehn Jahren nicht gegeben, teilte der ADAC am Donnerstag mit. Dem Zuwachs bei den Autokosten stehe ein Anstieg der Lebenshaltungskosten um 1,9 Prozent gegenüber.

Als Gründe für die Entwicklung nannte der Autoclub die Erhöhung der Kraftstoffpreise als Folge der Mineralölsteueranhebung sowie die Ölpreisentwicklung und die zunehmende Schwäche des Euro. Benzin und Diesel kosteten dem ADAC zufolge im März 2000 im Schnitt um 30,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Der Anstieg der anderen Posten hielt sich dagegen in Grenzen: Die Preise für Neuwagen legten nur um 0,5 Prozent zu. Etwas stärker stiegen mit 1,5 Prozent die Kosten für Reparaturen und für die Fahrschulausbildung (plus 1,8 Prozent). Für die Kfz-Versicherung mussten die Autofahrer im Schnitt 6,8 Prozent mehr hinlegen. Nach der Talfahrt der vergangenen Jahre sind die Kfz-Versicherungen allerdings noch immer billiger als 1995.