ADAC-Test: Jede vierte Werkstatt pfuscht - DER SPIEGEL
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ADAC-Test Jede vierte Werkstatt pfuscht

Viele Vertragswerkstätten in Deutschland arbeiten offenbar nicht sorgfältig. Nach Angaben des ADAC fanden bei einer bundesweiten Stichprobe in 75 Werkstätten rund ein Viertel nicht alle eingebauten Fehler. Außerdem mussten die Autofahrer für Arbeiten zahlen, die gar nicht ausgeführt wurden.
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München - In Deutschlands Autowerkstätten herrscht nach Ansicht des ADAC noch immer nicht genügend Sorgfalt. Bei einer bundesweiten Stichprobe in 75 Vertragswerkstätten seien in 27 Prozent der Betriebe nicht alle eingebauten Fehler gefunden worden, teilte der Automobilclub am Dienstag in München mit. Die Autofahrer mussten den Angaben zufolge auch für Arbeiten bezahlen, die überhaupt nicht ausgeführt wurden.

Immerhin rund zwei Drittel der geprüften Werkstätten schnitten bei dem Test mit "sehr gut" ab. Vier Prozent bekamen dagegen nur ein "ausreichend" oder "mangelhaft". Enttäuschend war den Angaben zufolge vor allem das Ergebnis einer Toyota-Werkstatt, in der vier von fünf Mängeln unbeachtet blieben und auch noch ein unnötiges Zusatzmittel berechnet worden war.

Auch Serviceleistungen wie telefonische Terminvereinbarung, Fahrzeugabgabe und Rechnungstellung seien getestet worden. Der Automobilclub bemängelt vor allem unverständliche Rechnungen und rät Autofahrern, sich unklare Posten unbedingt erklären zu lassen und sich die ausgehändigten Wartungslisten genau anzusehen. Auf diesem Wege könne der Verbraucher viele der Prüfpunkte selbst kontrollieren.

Beim diesjährigen ADAC-Werkstatt-Check wurden je fünf Betriebe der 15 volumenstärksten Automarken in Deutschland unter die Lupe genommen.

rom/AFP/dpa/ddp

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