Alfa GT: Mailänder Frühlingsmodell - DER SPIEGEL
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Alfa GT Mailänder Frühlingsmodell

Alfas Glanz verblasst. Laut Zulassungsstatistik des Kraftfahrtbundesamt in Flensburg wurden bis Ende Oktober von den Design-Bestsellern 156 und 147 gerade 5413 beziehungsweise 6867 Exemplare verkauft. Vom Flaggschiff Alfa 166 mit seinen mickrigen 359 Stück gar nicht zu reden. Zeit für ein frisches Modell: den Alfa GT.
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Das in Kooperation mit Bertone entworfene Coupé trägt unverkennbar die rassig-elegante Linie der Mailänder Fiat-Tochter. Im Gegensatz zum sportlichen Alfa GTV jedoch setzt der fünfsitzige Alfa GT mit 4,48 Meter Länge, 1,76 Meter Breite,1,37 Metern in der Höhe und 2,60 Meter Radstand auf langstreckentauglichen Limousinenkomfort. Außerdem bietet er dazu mit 320 Liter Gepäckvolumen zwar keinen rekordverdächtigen, aber für ein Coupé einigermaßen üppigen Kofferraum.

Der Mix aus Sportlichkeit und Komfort spiegelt sich auch im Interieur. Die funktionelle Gestaltung der Instrumente soll in Sachen Bedienung und Übersichtlichkeit keinerlei Rätsel aufgeben. Zu den Annehmlichkeiten an Bord zählen: ein Multifunktionsdisplay mit integriertem Bordcomputer sowie die mittig in den Armaturen angeordnete 4x40 Watt-Audioanlage samt CD-Player (optional MP3-Player) und acht Lautsprechern, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, elektrische Fensterheber, Lederlenkrad, Kopfstütze plus Gurten auf allen Plätzen, elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, Mittelarmlehnen vorne und hinten, eine Skidurchreiche, Tempomat sowie eine Alcantara ähnliche Innenausstattung.

Sicherheitstechnisch fährt der Alfa GT in der Version Progression (die Basisversion Impression folgt später) mit sechs Airbags und dem elektronischen Stabilitätsprogramm (VDC) inklusive ABS und Bremsassistent.

In Bewegung setzen den frontgetriebenen Alfa Romeo ein Turbodiesel und zwei Benziner mit einem Leistungsspektrum von 150 PS (110 kW) bis 240 PS (176 kW), darunter auch ein Vierzylinder-Benzindirekteinspritzer. Der 2.0 JTS 16V entwickelt eine Leistung von 165 PS (121 kW) sowie ein maximales Drehmoment von 206 Newtonmetern. Serienmäßig wird die Maschine über ein Fünfganggetriebe, gegen Aufpreis auch vom sequenziellen Selespeed-Getriebe geschaltet. Unabhängig vom gewählten Getriebe soll der Alfa GT 2.0 JTS damit in 8,7 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von 216 km/h erreichen. Der Durchschnittsverbrauch im EU-Mix wird mit 8,7 Liter auf 100 Kilometern angegeben.

Sparsamer und spritziger geht's mit dem 1.9 JTD 16V Multijet. Schon bei 2000 Touren entwickelt der 150 PS (110 kW) starke Vierzylinder-Turbodiesel sein maximales Drehmoment von 305 Newtonmeter. Was an den Fahrleistungen und Verbrauchswerten zu sehen ist. Nach 9,7 Sekunden lässt der per Sechsganggetriebe geschaltete Alfa Diesel-Gran Tourismo die 100-km/h-Marke hinter sich. Der Vortrieb stoppt bei 209 km/h. Dem gegenüber soll ein Durchschnittsverbrauch von nur 6,7 Litern stehen.

Als Topmotorisierung setzt Alfa Romeo seinen bekannten Sechszylinder ein. Im Alfa GT 3.2 V6 leistet er 240 PS (176 kW), entwickelt ein Drehmomentmaximum von 300 Newtonmetern und beschleunigt ebenfalls über ein Sechsganggetriebe in 6,7 Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 243 km/h, der Durchschnittsverbrauch soll bei 12,4 Liter liegen. Ab der zweiten Jahreshälfte soll die Basismotorisierung 1.8 T.Spark mit 140 PS (103 kW) folgen.