Alfa Romeo Genfer Herz-Schrittmacher
Die Alfa-Familie bleibt sportlich. Auf technischer Basis der erfolgreichen Baureihe 156 schiebt die Mailänder Marke Ende des Jahres eine Coupé-Version nach. Entworfen wurde der zweitürige Sportwagen von dem italienischen Stardesigner Bertone. Der schneiderte ein 4,48 Meter langes Coupé, das mit 2,60 Meter Radstand und seinen kurzen Überhängen kompakt und dynamisch wirkt. Besonders auffällig ist die Alfa-typische Kühlermaske mit dem dreieckig geformten "Cuore Sportivo" (Sportler-Herz), das durch die zulaufenden Sicken auf der Motorhaube nun noch stärker betont wird. Angeboten werden soll der Wagen mit vier bekannten Motoren: einem 1,8-Liter mit 140 PS (103 kW), einem Zwei-Liter-Benzindirekteinspritzer mit 166 PS (122 kW) sowie dem 1,9-Liter-Diesel JTD Multijet mit ebenfalls 140 PS (103 kW). Auch eine GTA-Version mit dem 250 PS (184 kW) starken 3,2-Liter-V6-Zylinder soll es geben.
Die neue Cuore-Sportivo-Optik schmückt jetzt auch die nächste Generation des Alfa GTV und des offenen Spider. Hier zeichnete Fiat- und Ferrari-Hausdesigner Pininfarina verantwortlich, der ebenfalls die aktuellen Stilmerkmale durch ein V-Profil auf der Motorhaube und den Doppelscheinwerfern herausarbeitete. Die Markteinführung beider Modelle soll im Frühjahr erfolgen. Als Basistriebwerk dient nach wie vor der 2.0 T.Spark mit 150 PS (110 kW), mit dem der Spider 210 km/h, der GTV 215 km/h Spitze erreicht. Beide Modelle sprinten in 8,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Auch der bereits erwähnte Zweiliter-Benzindirekteinspritzer 2.0 JTS (166 PS/122 kW) kommt in den beiden Sportwagen zum Einsatz. Dazu gesellt sich ein 3,2-Liter-Sechszylinder (240 PS/177 kW), der mit einem maximalen Drehmoment von 289 Newtonmetern bei 4800/min glänzen kann. Der Alfa GTV erreicht mit diesem Motor eine Höchstgeschwindigkeit von 255 km/h und wird damit zur schnellsten Straßenversion in der Alfa-Romeo-Geschichte.
Am allgemeinen Crossover-Trend, der verschiedene Fahrzeugkonzepte mixt, versucht sich jetzt auch Alfa Romeo mit dem Concept X, der in Genf weltweit erstmals präsentiert wird. Die Studie soll die Geländegängigkeit eines SUV (Sport Utility Vehicle) mit den Fahreigenschaften einer kompakten Alfa-Romeo-Limousine kombinieren. Und dazu noch einen Innenraum mit funktioneller Raumaufteilung und vielfältigen Sitzkonfigurationen bieten. Die Abmessungen der Studie betragen 4,35 Meter in der Länge, 1,86 Meter in der Breite und 1,62 Meter in der Höhe. Bewegt wird der Alfa Concept X von einem 250 PS (184 kW) starken 3.2 V6, einem elektronisch gesteuerter Vierradantrieb mit drei Differenzialen sowie einer Vierlenkeraufhängung an Vorder- und Hinterachse.
Besonderer Hingucker: Die vier Türen der Studie schließen alle über die mittleren B-Säulen, das große durchsichtige Dach und die versenkbaren Fondsitze ähnlich wie in Audis Pikes Peak, die bei Bedarf eine ebene, leicht zugängliche Ladefläche bieten. Für "Show-Effekte" sorgen werden auch das "All Terrain"-Outfit, die Schutzverkleidung des Rahmens und des Motors sowie die mächtigen 20-Zoll-Räder mit spezieller Lauffläche.