Aston Martin Weltpremiere: Es ist ein Roadster! - DER SPIEGEL
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Aston Martin Weltpremiere Es ist ein Roadster!

Das Timing ist ideal: Gerade kurvt Kinoheld James Bond mit seinem Aston Martin wieder ins Bewusstsein des Publikums, da präsentiert die kleine britische Marke auf der Los Angeles Autoshow ein neues Modell: den V8 Vantange Roadster.
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Das Auto vermittle "den unvergleichlichen Kick des Offenfahrens", schwärmt Aston-Martin-Chef Ulrich Bez. In Los Angeles debütiert Anfang Dezember die offene Version des V8 Vantage - und damit das vierte Modell der Aston-Martin-Familie neben dem Vanquish S, dem DB9 und eben dem V8 Vantage Coupé. Technisch basiert das Cabrio natürlich auf der geschlossenen Version. Unter der Motorhaube sitzt ein 4,3 Liter großes V8-Triebwerk mit 380 PS und einem Drehmomentmaximum von 410 Nm, das von einem Aston-Martin-Team bei der Ford-Werken in Köln gebaut wird.

Die Endmontage des Roadsters und vor allem seine weitgehend handgearbeitete Innenausstattung erfolgt am Stammsitz der 92 Jahre alten Marke im englischen Gaydon. Dort dürften - geht es nach Auskunft von Aston-Martin-Chef Bez - noch in diesem Jahr neue Herren einziehen, denn offenbar wird der Ford-Konzern, zu dem die Edelmarke seit 1987 gehört, den Löwenanteil an Aston Martin in den kommenden Wochen verkaufen.

Der 4,38 Meter lange V8 Vantage Roadster trägt ein dreilagiges Stoffverdeck, das sich vollautomatisch öffnen und schließen lässt. Der Vorgang dauert lediglich 18 Sekunden und kann bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h in Gang gesetzt werden. Insgesamt sind mit dem neuen, offenen Aston Martin übrigens 280 km/h möglich - und die Beschleunigung von 0 auf Tempo 100 klappt nach Werksangaben in 5,0 Sekunden.

Der neue Roadster wird die vielfältige und zugleich sehr exklusive Schar der offenen Aston-Martin-Modelle bereichern, die seit 1963 existiert. Damals nämlich kam als erstes Cabriolet der Marke der offene DB5 heraus, von dem binnen zwei Jahren 123 Autos gebaut wurden. Ein späteres Cabrio, der V8 Volante (1978 bis 1989), hatte sogar einen Auftritt im James-Bond-Film "Der Hauch des Todes" mit Timothy Dalton als Agent 007. Im neuen Bond-Abenteuer fährt der Titelheld zwar kein Cabrio, aber auch Aston Martin. Dieses Modell jedoch, der DBS, wird in der Serienversion erst im März beim Autosalon in Genf debütieren.

jüp

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