Astra High Performance Concept: Günstiger GTI-Gegner - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Astra High Performance Concept Günstiger GTI-Gegner

VW zeigt auf dem Pariser Autosalon erstmals den neuen Golf GTI und sagt auch, was er ab Anfang November kosten soll: 24.200 Euro. Ein paar Stände weiter bei Opel soll es für annähernd gleiches Geld, dafür aber mit 40 PS mehr die Serienversion des Astra High Performance Concept geben. Allerdings erst Anfang 2006.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Dann wird der rot lackierte Sportler aller Wahrscheinlichkeit Astra OPC heißen. Denn Opels hauseigene Tuningabteilung, die auch schon den letzten Astra sowie den Kompaktvan Zafira getrimmt hat, war maßgeblich an der Entwicklung der Astra-Studie beteiligt. Der Antrieb des Astra HPC basiert auf dem 200 PS starken 2,0-Liter-Turbobenziner, der bereits für den Astra Fünftürer und den Caravan angeboten wird. Die OPC-Spezialisten machten daraus ein 240-PS-Aggregat mit 310 Newtonmeter Drehmoment. Damit soll der Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 in unter sieben Sekunden gelingen. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Opel "im Bereich von 240 km/h" an. Passend dazu wurde das bereits von den Astra-Serienmodellen bekannte IDSPlus-Fahrwerk für den mit einem Sechsgang-Getriebe ausgestatteten Astra HPC "noch sportlicher" abgestimmt.

Dass unter dem stählernen Trikot des Modellathleten viel Kraft verborgen ist, signalisiert allein die gegenüber dem dreitürigen Astra GTC muskulöser ausgeformte Frontpartie. Sie wird durch einen deutlich breiter und tiefer gezogenen Lufteinlass, einen Wabengitter-Grill sowie einen Stoßfänger mit Spoilerlippe und integrierten Nebelscheinwerfern geprägt. Knackig auch das Heck des Astra HPC mit markantem Dachspoiler, der im Zusammenspiel mit dem Diffusor den Auftrieb an der Hinterachse reduziert, zwei seitlichen Öffnungen mit Gitterstruktur und der Doppelauspuffanlage mit je einem Endrohr rechts und links. Den Kontakt zur Fahrbahn halten Breitreifen auf 19-Zoll-Leichtmetallfelgen.

Sportliche Details auch im ganz in Rot gehaltenen Innenraum. Auffälligstes Merkmal sind die auf guten Seitenhalt ausgelegten Recaro-Sitze, die über eine Sitzflächenverlängerung und eine Vier-Wege-Lordosenstütze verfügen. Weitere Interieur-Zutaten sind ein neu gestalteter Lederschaltknauf sowie mit roten Ringen eingefasste und zum Design der Studie passende Instrumente.