Audi A4 2.0 FSI Es geht voran
Nach dem A2, der bereits vor einigen Wochen einen Benzin-Direkteinspritzer bekam, folgt nun Audis Mittelklasse-Modell A4 in die Riege jener Fahrzeuge, die mit der neuen Ottomotoren-Generation ausgerüstet sind. Ab sofort ist der Zweiliter-Vierzylinder in der viertürigen Limousine (ab 26.500 Euro) sowie im Kombimodell Avant (ab 28.080 Euro) erhältlich.
Der neue Motor ist von den Abmessungen her identisch mit dem bisherigen 2-Liter-Aggregat, das im A4 und im A6 zum Einsatz kommt und 130 PS (96 kW) mobilisiert. Im Gegensatz zum diesem Motor mit Saugrohreinspritzung arbeitet die neue Zweiliter-Maschine mit einem Commonrail-Einspritzsystem, wie es bereits seit Jahren bei Dieselmotoren zum Einsatz kommt.
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Das Benzin wird also direkt in die Brennkammern gespritzt, und zwar mit einem Druck von maximal 110 bar. Das Ventil dosiert dabei die eingespritzte Kraftstoffmenge und den exakten Einspritzzeitpunkt extrem genau. Der Vorteil dieser Technik ist der sparsamere Umgang mit dem Treibstoff.
Im Durchschnitt verbraucht der neue Motor 7,1 Liter Super Plus je 100 Kilometer, was einer Ersparnis gegenüber dem vergleichbaren Motor mit herkömmlicher Technik von etwa zehn Prozent entspricht. Wobei dieser Vergleich hinkt, denn das FSI-Triebwerk leistet 150 PS (110 kW), liefert ein maximales Drehmoment von 200 Nm, beschleunigt die A4-Limousine mit manuellem Fünfganggetriebe in 9,6 Sekunden von 0 auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 218 km/h.
Das FSI-Modell ermöglicht aber nicht nur diese recht forschen Fahrleistungen mit einem vergleichsweise moderaten Verbrauch, sondern pustet auch etwas weniger Schadstoffe in die Luft als andere Modelle. Jedenfalls erfüllt der A4 FSI die EU-4-Abgasnorm und erspart seinem Besitzer damit Kfz-Steuer in Höhe von bis zu 307 Euro.