Audi A6 TDI: Pumpe-Düse an Bord - DER SPIEGEL
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Audi A6 TDI Pumpe-Düse an Bord

Der Tauschring bei VW funktioniert. Der Audi A6 bekommt nun auch den Top-Diesel des Konzerns, das 1,9-Liter-Vierzylinder-Aggregat mit Pumpe-Düse-Einspritzsystem.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Der 1,9-Liter-Selbstzünder mit 81 kW geht, der neue, ebenfalls 1,9-Liter große Motor mit nun 85 kW oder 115 PS kommt. Und er kommt nicht einfach so, sondern mit einer extrem aufwendigen Technik. Für jeden der vier Zylinder steht eine eigene Pumpe-Düse-Einheit bereit. Die sorgt für den nötigen Einspritzdruck des Kraftstoffs in den Brennraum.

Audi beschreibt die nüchterne Zahl von bis zu 2050 bar, die durch diese Technik möglich sind, folgendermaßen: "Ein Wert, der dem Gewicht eines mittleren Pkw auf der Fläche eines Fingernagels entspricht." Der Druck ist nicht einfach Selbstzweck, sondern maßgeblich mitverantwortlich für das maximale Drehmoment von 285 Nm bei 1900 Umdrehungen pro Minute.

Was das bringt. Zum einen eine Beschleunigung von 0 auf Tempo 100 in 11,6 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 196 km/h. Vor allem aber reichen dem Motor - nach Audi-Angaben - 5,6 Liter Diesel im Schnitt. Damit werden Reichweiten von bis zu 1250 Kilometer pro 70-Liter-Tankfüllung möglich.

Die Preise des Audi A6 mit dem neuen Dieselmotor beginnen bei 56.875 Mark für die Limousine mit Frontantrieb und Fünfgang-Getriebe. Das Kombimodell A6 Avant mit diesem Antrieb kostet 60.689 Mark.