Auto der Vernunft Es muss nicht immer "Premium" sein
Wenn über die besten, tollsten oder schönsten Autos abgestimmt wird, stehen üblicherweise die aktuellen Wagen der so genannten Premium-Marken auf dem Podest. Damit wirken diese Prämierungen häufig so, als hätten die jeweils teuersten Autos im Segment zur Wahl gestanden. Anders verhält sich die Sache bei der Auszeichnung der "Autos der Vernunft": Hier stehen Fahrsicherheit, Wirtschaftlichkeit und das Preis-Leistungs-Verhältnis der Fahrzeuge im Vordergrund.
Die Gewinner der "Vernunft-Wahl 2005" wurden der Skoda Octavia, das Kombimodell Opel Astra Caravan und das Coupé-Cabrio Opel Tigra Twin-Top mit stählernem Klappdach. Den Sonderpreis der "Guter Rat"-Redaktion für die "Innovation der Vernunft" erhielt Citroen für das Spurassistenz-System AFIL, das über Infrarotsensoren die Fahrbahnbegrenzungen fixiert und Alarm schlägt, sobald das Auto diese Begrenzungen überfährt, obwohl der Blinker nicht betätigt wurde. Durch das Signal - der Fahrersitz beginnt zu rütteln - sollen unkonzentrierte oder übermüdete Fahrer aufgeschreckt werden.
Bei der Preisverleihung in Berlin nahm auch Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe teil. Der Minister überreichte den Sonderpreis für "Verdienste um mehr Sicherheit" an die Akademie Bruderhilfe-Familienfürsorge für deren eindringliche Werbe-Spots zur korrekten Sicherung von Kindern im Auto.