Autobahnen: Bei Stau auf die Standspur - DER SPIEGEL
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Autobahnen Bei Stau auf die Standspur

Ab 1. Januar können Standspuren auf der Autobahn bei dichtem Verkehr als zusätzlicher Fahrstreifen genutzt werden - vorausgesetzt, der Streifen ist entsprechend ausgeschildert. Damit sollen Stau-Schwerpunkte entschärft werden.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Um Seitenstreifen temporär nutzen zu können, müssen nach Ansicht des ADAC erst die Voraussetzungen geschaffen werden. So müsse die Verkehrsführung vor und nach Anschluss-Stellen geregelt werden. Der Seitenstreifen muss für den Schwerverkehr stabil genug sein, Nothaltebuchten müssen angelegt und die Markierungen entsprechend geändert werden.

Nach Ansicht des ADAC muss die Spur mit Videokameras überwacht werden, damit Pannenfahrzeuge oder Hindernisse rechtzeitig bemerkt und die Freigabe dann rückgängig gemacht werden kann. Überhaupt könne das System nur funktionieren, wenn der Verkehr, der über einen Standstreifen geführt wird, irgendwo die Autobahn verlasse.

Der ADAC fordert zugleich einen zügigen Ausbau der überlasteten Strecken. Die Freigabe der Standspuren in Stoßzeiten könne nur eine Zwischenlösung sein, heißt es.