Autobahnunfälle Rasend ins Jenseits
Wiesbaden - Insgesamt wurden 1999 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden 911 Menschen getötet. Das sind 108 Personen oder 13 Prozent mehr als 1998. Auch im ersten Halbjahr 2000 hat der negative Trend angehalten: Nach vorläufigen Zahlen waren mit 450 Toten zehn Prozent mehr zu verzeichnen als im ersten Halbjahr 1999.
Die meisten Unfälle mit Personenschaden auf Autobahnen wurden von Pkw-Fahrern verursacht. Dabei kamen 610 Menschen ums Leben (plus elf Prozent). Überproportional gestiegen sind Unfälle mit Todesfolge, die von Fahrern von Güterkraftfahrzeugen verursacht wurden: Hier zählte das Amt 220 Opfer (plus 18 Prozent). Bei Unfällen mit Motorradfahrern wurden 34 Menschen getötet (plus 17 Prozent).
Außer zu hohem Tempo, was bei 23 Prozent der Unfälle mit Personenschaden als Ursache angegeben wurde, war in elf Prozent der Fälle das Nichteinhalten des Sicherheitsabstands der Grund und in fünf Prozent ein Fehler beim Überholen.