Autokauf im Internet Polizei warnt bei Schnäppchen
München - Oft seien die im Internet feilgebotenen Autos bei Mietwagenfirmen oder Autohäusern geklaut und würden mit gestohlenen oder gefälschten Fahrzeugpapieren angeboten, so das LKA. Meist sei die Fahrgestellnummer nicht umfrisiert, so dass bei der Anmeldung sogleich die Polizei eingeschaltet werde. In diesem Fall sei der Käufer sowohl das Auto als auch sein Geld los.
Wie die Polizei mitteilte, sollten Verbraucher zu ihrem eigenen Schutz einige Regeln einhalten. Grundsätzlich liege den Betrügern viel daran, gestohlene Fahrzeuge möglichst schnell an den Mann zu bringen, um nicht entdeckt zu werden. Außerdem liegen laut LKA unseriöse Angebote meist 3000 bis 5000 Euro unter dem üblichen Marktwert. Zunächst sollte man überprüfen, ob der Anbieter über einen Festnetzanschluss oder eine Wohnanschrift erreichbar ist. Außerdem sei es ratsam, nicht alleine zum Kauf zu erscheinen und keine größeren Bargeldbeträge bei sich zu haben.
Die Polizei empfiehlt des Weiteren, vor dem Erwerb eines Autos alle Schlüssel an allen Schlössern des Wagens auszuprobieren. Es könnte zu Problemen mit der Kraftfahrzeug-Versicherung kommen, falls Schlüssel fehlten.