Autokauf Zugriff auf Geld
München - Vorsichtig sollten Kaufinteressenten dann werden, wenn ein Anbieter unrealistisch hohe Rabatte verspricht, warnt der ADAC.
Um an das Geld der Kunden zu kommen, so der Automobilclub, versprechen die Betrüger Preisnachlässe von bis zu 25 Prozent auf den deutschen Listenpreis - selbst bei Modellen, auf die es ansonsten in der Bundesrepublik keinen oder nur einen geringen Rabatt gibt.
Der augenscheinlich günstige Kaufpreis der Internet-Autos müsse jedoch bereits bei Bestellung bezahlt werden. Meist landet das Geld dann auf einem so genannten Treuhandkonto oder bei der firmeneigenen Vermögensverwaltung. Der Anbieter erhält damit bereits uneingeschränkt Zugriff auf das Geld, obwohl das Fahrzeug erst nach etwa sechs bis elf Monaten ausgeliefert wird, so der ADAC.
Wenn sich die Verkäufer auch mit Garantien oder Bürgschaften der Hausbank des Kunden begnügen, empfiehlt der ADAC, sich bei der Bank über die Tragweite der übernommenen Verpflichtung und über die anfallenden Kosten zu informieren.
Grundsätzlich seien Vorauszahlungen des Kaufpreises beim Fahrzeughandel nicht üblich. In der Regel erfolge die Bezahlung erst bei Auslieferung des Fahrzeugs beziehungsweise bei der Übergabe des Fahrzeugbriefs.