AutoMarxX Bundesliga der Marken
Ähnlich wie der Dax-Vergleich für Aktienkurse soll der "AutoMarxX" die Stärke der einzelnen Marken vergleichbar machen. Dabei werden zusammen mit dem Center of Automotive Research (CAR) der Fachhochschule Gelsenkirchen die wichtigsten Kenngrößen im Automobilgeschäft erfasst und nach einem Notensystem ähnlich dem bei Autotests bewertet.
Zu den Kategorien gehören: Markenimage, Marktstärke, Fahrzeugqualität, Technik- und Markentrends sowie Unternehmensleistung. "Monatlich ermitteln wir alle wichtigen Kenndaten der einzelnen Marken und werten diese nach einem bestimmten System aus", sagt Ferdinand Dudenhöffer, Professor an der Fachhochschule. "Ähnlich wie die Fußball-Bundesliga bringt damit auch der ADAC-AutoMarxX mehr Spannung in den Wettbewerb der Marken."
"Mit dem ADAC-AutoMarxX bieten wir den Autofahrern erstmals eine seriöse Zusammenfassung aller vergleichbaren markenrelevanten Informationen", so ADAC-Präsident Peter Meyer. "Der Verbraucher sieht auf einen Blick, welche Automobilmarke in der Summe die beste Leistung am Markt bietet und damit auf eine gewisse Wertbeständigkeit schließen lässt."
In der jetzt veröffentlichten Untersuchung strahlt derzeit der Mercedes-Stern im deutschen Markenhimmel am hellsten. Auf den Plätzen zwei und drei rangieren Audi und Porsche. Die schwächste Marken-Performance haben im Augenblick Chrysler, Daewoo und Rover, die die Plätze 30 bis 32 einnehmen.
Der ADAC will den Automarken-Index viermal im Jahr in seiner Mitgliederzeitschrift "ADAC Motorwelt" sowie im Internet unter adac.de veröffentlichen und erläutern. Zur Aktualisierung sollen ständig Informationen in die Übersicht einfließen und so eine permanente Bewegung in der Bewertung der einzelnen Marken garantieren.