Autoposer: Länder wollen Bußgeld deutlich erhöhen - DER SPIEGEL
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Krawallos Länder fordern höhere Bußgelder für Autoposing

Mehrere Städte gehen bereits mit Sonderkommissionen gegen sogenannte Autoposer vor. Die Bundesländer wollen im Kampf gegen den Lärm nun die Bußgelder erhöhen - um das Zehnfache.
Wegen überhöhter Dezibel-Werte sichergestellter Lamborghini
Wegen überhöhter Dezibel-Werte sichergestellter Lamborghini

Wegen überhöhter Dezibel-Werte sichergestellter Lamborghini

Foto: Axel Heimken/ dpa
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Die Verkehrsministerkonferenz hat die Forderung nach höheren Bußgeldern für Autoposer bekräftigt. "Das Sanktionspotenzial und der Ermittlungsdruck müssen nach oben korrigiert werden", sagte die saarländische Ressortchefin Anke Rehlinger (SPD) zum Abschluss der Frühjahrskonferenz der Verkehrsminister aus Bund und Ländern. Es müssten nun Vorschläge erarbeitet werden, wie der Bußgeldkatalog "schärfer gestellt" werden könne.

Autoposing sei vor allem ein städtisches Phänomen, sagte Rehlinger. Dabei gehe es nicht "um das bloße Hin- und Herfahren", sondern auch um "extremen Lärm und extreme Geschwindigkeitsüberschreitungen".

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Baden-Württemberg hatte laut einem Medienbericht im Vorfeld gefordert, Autoposing künftig mit einem Bußgeld von mindestens 100 Euro zu belegen. Bisher sind zehn Euro wegen Lärmbelästigung fällig. In mehreren Städten gibt es bereits eigene Sonderkommissionen, die gegen die Autoposer vorgehen. In Hamburg stellte die Polizei dabei auch den Lamborghini des ehemaligen Nationaltorhüters Tim Wiese sicher.

ene/AFP