Bilanz ADAC hilft mehr als 9000-mal am Tag
Häufigste Pannenursache war erneut die Elektrik. Anlass von fast einem Drittel aller Einsätze waren nicht funktionierende Batterie, defekte Generatoren, gerissene Antriebsriemen, blockierte Anlasser, lockere Kabel und durchgebrannte Sicherungen.
In 83,1 Prozent der Fälle konnte die Straßenwacht die Schäden sofort beheben. Neben Reparaturen bei Technikproblemen waren Straßenwacht und Straßendienste außerdem über 171.000-mal bei Verkehrsunfällen zur Stelle. Sie sicherten Unfallstellen, versorgten Verletzte und löschten brennende Fahrzeuge. Ihre heißesten Tage erlebten die Pannenhelfer mit dem Kälteeinbruch Mitte Dezember. Strenger Frost hatte über Nacht fast überall in Deutschland massenweise Autos lahm gelegt. Allein am 14. Dezember erreichten den ADAC innerhalb von nur vier Stunden 42.000 Hilferufe.
Aber zu den Geretteten zählten nicht nur motorisierte Reisende, wie zum Beispiel jene ältere Dame, die von ihrer Reisegruppe auf der A9 am Hermsdorfer Kreuz bei einer Toilettenpause vergessen wurde. Ein Straßenwachtfahrer half: Er alarmierte die Polizei, die Beamten stoppten den Reisebus. Dank "ADAC-Taxi" konnte die zurückgelassene Frau kurz darauf - doppelt erleichtert - wieder zusteigen.