BMW 130i: Sechser im Einser - DER SPIEGEL
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BMW 130i Sechser im Einser

Es war nur eine Frage der Zeit – im Sommer ist es so weit: BMW rüstet den 1er mit einem Sechszylinder-Motor aus. Erstmals gezeigt wird das neue Topmodell der Baureihe Anfang März auf dem Genfer Autosalon.
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Doch man muss schon genau hinsehen, um den BMW 130i zu erkennen. Nur die speziell entworfenen 17-Zoll-Leichtmetallfelgen im V-Speichen-Design, eine Kühlergrill-Niere mit Chrom-Lamellen sowie der Doppelauspuff mit verchromten Mündungen unterscheiden es von den Vierzylinder-Einsern.

Deutlicher werden die Unterschiede auf der Straße ausfallen. Der erst jüngst im 330i vorgestellte, neue Reihensechszylinder produziert eine Leistung von 258 PS und stemmt ein maximales Drehmoment von 300 Newtonmeter auf die Kurbelwelle. Damit soll der BMW-Benjamin in 6,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h spurten und eine elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h erreichen. Der Durchschnittsverbrauch soll laut BMW 9 Liter auf 100 Kilometer betragen.

Im Innenraum gehören Sportsitze, Lederlenkrad und eigens gezeichnete Instrumente mit erweiterten Anzeigebereichen zur Serie. Darüber hinaus fährt der 130i, wie alle 1er, mit Notlauf-Reifen, Reifenpannenanzeige, zweistufigem Bremslicht und dem elektronischen Fahrstabilitätssystem DSC inklusive Notbremserkennung, elektronischer Differentialsperre und Traktionsregelung und Kurvenbremshilfe zur Serie. Auch die aus dem BMW 5er und 6er bekannte Aktivlenkung soll im 130i zu haben sein. Allein, was das alles zusammen kosten soll, will BMW noch nicht verraten.