BMW C1 Grand-Prix-Look ohne Helm
In den kommenden Wochen bringen die Münchner ein Sondermodell des C1 im Design des BMW-Williams-Formel-1-Teams an. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um eine spezielle Lackierung in den Farben alpinweiß und williamsblau metallic. An der Ausstattung ändert sich nichts.
Das Grand-Prix-Modell wird in der Basisversion (Grundpreis 9990 Mark) angeboten, kostet aber 1000 Mark mehr. Insgesamt werden also 10.990 Mark fällig.
Damit wäre auch geklärt, wie viel - in Relation zu einem C1 - das Rennsport-Image der Formel 1 wert ist. Oder besser: Der Betrag, von dem BMW glaubt, dass ihn die Vollgas-Fans unter den C1-Kunden für ein entsprechendes Image auszugeben bereit sind. Das Zweirad mit der besonderen Farbgebung ist keine ganz neue Idee. Bereits in der vergangenen Saison kurvte ein blau-weiß gestylter C1 als Allzweck-Vehikel für das BMW-Williams-Team im Fahrerlager und auf den Rennstrecken als Servicemobil umher.
Weil, wie es bei BMW heißt, dieser Roller "auch außerhalb des Formel-1-Betriebes großen Anklang fand", werde ein solches Modell "nun im Handel eine optische Sonderversion zu haben sein". Das Besondere an dem Fahrzeug ist sein "Schutzkäfig", der es möglich macht, dass C1-Fahrer von der Helmpflicht befreit sind.
Die technischen Daten des C1 lesen sich wie folgt: 125-Kubik-Einzylindermotor mit elektrischer Benzineinspritzung und geregeltem Dreiwege-Katalysator; die Leistung beträgt 15 PS (11 kW), die Höchstgeschwindigkeit 103 km/h. Daneben wird der Roller auch mit einem stärkeren 200-Kubik-Motor angeboten, der 18 PS (13 kW) leistet und ein Toptempo von 112 km/h erlaubt. Der Benzinverbrauch der beiden Versionen liegt nach Werksangaben bei 2,9 und 3,2 Liter je 100 Kilometer.