BMW K 1200 S: Touren-Jäger - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

BMW K 1200 S Touren-Jäger

Motorräder der weiß-blauen Marke tummelten sich bislang vor allem in der Tourer- und Enduro-Ecke. Daran änderten auch rasantere Ausnahmen wie etwa die K1 nichts. Jetzt aber greifen die Bayern an. Mit einem Supersportmodell, der K 1200 S.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die neue Maschine von BMW zielt genau in jenes Segment, in dem bislang vor allem japanische oder italienische Motorräder den Ton angeben: das der Supersportler. Die Münchner nennen ihre neueste Entwicklung natürlich nicht so, sondern sagen vornehm "Hochleistungs-Motorrad". Doch das ist im Grunde egal.

Entscheidend ist, was hinten rauskommt, und das ist eine ganze Menge. Der quer eingebaute Vierzylinder-Reihenmotor mit 1157 Kubikzentimeter Hubraum leistet fette 160 PS (117 kW) und dürfte damit für respektable Fahrwerte sorgen, die BMW allerdings vorerst noch geheim hält. Das Triebwerk ist stark nach vorne geneigt, um den Schwerpunkt möglichst niedrig zu halten. Außerdem haben die Ingenieure das Getriebe in den Motor integriert.

Zu den weiteren Besonderheiten des Motorrads gehören eine Leichtbau-Kardanantrieb, ein Drei-Wege-Katalysator, ABS, eine digitale Motorelektronik, eine Vorderradführung mittel zweier paralleler Lenker ohne Teleskopführung und ein elektronisch einstellbares Fahrwerk.

Ihre Publikumspremiere wird die BMW K 1200 S auf der Ausstellung Intermot im September in München feiern. Kurz darauf soll das Motorrad bei den Händlern stehen. Über den Preis wird vorerst noch Stillschweigen bewahrt.