BMW Münchner steigen bei Hybrid-Kooperation ein
Rüsselsheim/Stuttgart/München - Das Know-How der global tätigen Autohersteller soll künftig gebündelt werden, hieß es in einer Mitteilung der drei Unternehmen. Ziel der Kooperation sei die Entwicklung eines so genannten "Two Mode"-Hybridsystems, das einen Verbrennungsmotor mit zwei Elektromotoren kombiniert.
"Mit der Beteiligung der BMW Group in der Kooperation gewinnen wir einen weiteren kompetenten Partner für die Entwicklung führender Hybridsysteme", sagte Tom Stephens, Chef von General Motors (GM) Powertrain. "Außerdem ist die Hybrid-Allianz auch auf Zusammenarbeit mit weiteren Partnern ausgerichtet." Der US-Konzern und der deutsch-amerikanische Autohersteller DaimlerChrysler hatten schon Ende August angekündigt, im Jahr 2007 Fahrzeuge mit Hybrid-Antrieb auf den Markt bringen zu wollen.
Gemeinsam mit der Münchner BMW Group wollen GM und DaimlerChrysler nun ein "Two Mode"-Hybridauto entwickeln. Im Stadtverkehr soll der Wagen mit den Elektromotoren, mit dem Verbrennungsmotor oder mit beiden Antrieben gleichzeitig fahren können. Bei höheren Geschwindigkeiten schaltet das System in einen zweiten Fahrmodus, so dass auch bei Überholvorgängen, Steigungen oder im Anhängerbetrieb die volle Leistung des Hybrid-Antriebs zur Verfügung steht. Mit dem Konzept sollen Leistung, Kraftstoffverbrauch, Emissionswerte und Reichweite herkömmlicher Hybridfahrzeuge verbessert werden.
Während die Basis des Hybridantriebs jeweils identisch ist, wollen die drei Autohersteller das Antriebssystem individuell ihren markenspezifischen Anforderungen anpassen. Auch um den Antrieb in verschiedenen Fahrzeugkonzepten unterzubringen, soll die Systemarchitektur modular ausgelegt werden.