Bundesliga-Busfahrer: Training in der Winterpause - DER SPIEGEL
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Bundesliga-Busfahrer Training in der Winterpause

Die Profi-Fußballer der Bundesliga hatten sich längst in den Weihnachtsurlaub verabschiedet, da legten die Busfahrer der Vereine noch ein Sondertraining ein. Drei Tage lang studierten 14 Chauffeure spezielle Tricks für heikle Situationen.
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Ausgerichtet wurde das Sondertraining für die Busfahrer vom DaimlerChrysler-Unternehmen Evo-Bus im Sicherheitszentrum des Konzerns im baden-württembergischen Boxberg. Die Teilnehmer waren mit ihren Arbeitsgeräten gekommen: Luxuriös ausgestatteten und in den jeweiligen Vereinsfarben lackierten Bussen - meist solche der Marken Setra oder Mercedes. Vertreten waren die Busfahrer Oliver Kühnemann (Hertha BSC Berlin), Horst Kück (Werder Bremen), Udo Rottke (Borussia Dortmund), Mirko Liesebach (Hannover 96), Friedhelm Dzeyk und Lars Laser (Schalke 04), Jürgen Ahlert (Hamburger SV), Bernd Hollstein (1. FC Kaiserslautern), Günther Thiel (Bayer Leverkusen), Sandra König und Peter Reiß (Bayern München), Klaus Förster (1860 München), Johannes Gerd Overhoff (VfL Bochum) und Wolfgang Hochfellner (Nationalmannschaft).

Die illustre Schar lernte unter Anleitung der Instruktoren, ihren Bus in Grenzsituationen zu beherrschen. Auf dem Lehrplan standen zum Beispiel Zielbremsungen, Rangierübungen, Slalom- und Steigungsfahrten, Ausweichmanöver und Übungen auf dem "Schlechtwegkurs". Natürlich gab es, wie unter Sportsfreunden üblich, zum Abschluss des dreitägigen Sicherheitstrainings eine Urkunde für die Teilnehmenden. "Beim Training erhält man ein völlig neues Gefühl für sein Fahrzeug", lobte DFB-Chauffeur Hochfellner die Sondereinheit in Boxberg. Und der Fahrer des VfL Bochum, Overhoff, zog in bestem Fußballer-Interview-Deutsch das Fazit: "Wir konnten sehr wertvolle Erfahrungen sammeln."