Chrysler Crossfire SRT-6: Schnell war gestern - DER SPIEGEL
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Chrysler Crossfire SRT-6 Schnell war gestern

Schon das normale Modell ist ein veritabler Sportwagen. Schließlich treibt ein V6-Motor mit 218 PS den Chrysler Crossfire auf bis zu 250 km/h. Das reicht aber offenbar nicht, denn die Amerikaner zeigen beim Genfer Salon eine hausgetunte Version des Autos.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Mit der extrastarken Variante des Crossfire erweckt Chrysler sein neues Sportlabel SRT zum Leben. Die Buchstaben stehen für Street Racing Technologies, die Zahl dahinter benennt die Anzahl der Zylinder. In den Genfer Messehallen werden gleich zwei Fahrzeuge in der SRT-Version stehen: das Crossfire Coupé und der Crossfire Roadster.

Unter den Hauben dieser Autos steckt ein getunter V6-Motor. "Handgefertigt" seien die Maschinen, sagt Chrysler. Sie entwickeln aus 3,2 Liter Hubraum eine Leistung von 330 PS (243 kW) und ein maximales Drehmoment von 420 Newtonmeter. Das ermöglicht den Standardspurt von 0 auf Tempo 100 in nur gut fünf Sekunden. Die deutlich gesteigerte Motorleistung erforderte eine Anpassung zahlreicher anderer Komponenten. So wurde das Fahrwerk modifiziert, die Bremsen verstärkt (innenbelüftete Scheiben und Doppelkolben-Bremssättel rundum) sowie die Aerodynamik des Autos durch einen fest installierten Heckspoiler verbessert.

Während die SRT-Modelle der Chrysler-Marke Dodge "ihre Leistung auf mutige, extreme, geradezu provokante Weise zur Schau stellen", wie die Verantwortlichen einräumen, "geben sich die Chrysler SRT-Modelle diskret, vornehm und kultiviert". Es gibt jedenfalls keine Mätzchen an dem Wagen, die einem peinlich sein sollten.

Zur Ausstattung der Muskelmobile gehören 15-Speichen-Aluminiumfelgen (vorne 18 Zoll, hinten 19 Zoll), Sportsitze mit Nappaleder und gestickte "SRT-6"-Embleme in den Kopfstützen. Gebaut werden die Autos, wie auch die etwas schwächeren Varianten, bei Karmann in Osnabrück. Noch in diesem Jahr soll der Verkauf beginnen, die Preise stehen allerdings noch nicht fest.

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