Chrysler Crossfire: Zwischen kundenfreundlichen Linien - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Chrysler Crossfire Zwischen kundenfreundlichen Linien

Der Crossfire fällt auf. Nicht nur wegen seines außergewöhnlichen Designs. Auch weil man ihn so selten sieht. Um den schleppenden Verkauf ankurbeln, erweitert Chrysler die Modellpalette des zweisitzigen Sportwagens um eine Einstiegsversion "Black Line" für Coupé und Roadster sowie einem Coupé-Sondermodell "Silver Line".
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Wie der Name schon sagt, sind bei der Black-Line-Serie Applikationen in der Frontschürze, Windschutzscheiben-Rahmen, seitliche Lufteinlässe und Türgriffe in Schwarz gehalten. Im Innenraum setzen schwarze Einstiegsleisten, Türschweller, Lautsprecher und Zigarettenanzünder sowie Armaturen und Sitze in dunklem Grau die Linie fort. Die komplett und ausschließlich schwarz lackierten Fahrzeuge kosten 33.700 Euro (Coupé) und 34.900 Euro (Roadster) und liegen damit, wegen Verzicht auf Nebelscheinwerfer und Stoff- statt Ledersitzen, jeweils 3500 Euro unter denen der normalen Serienausführungen.

Über diesen soll das Sondermodell Chrysler Crossfire Coupé "Silver Line" als Luxusvariante der Baureihe künftig Kunden gewinnen. Für 40.680 Euro bekommen die zusätzlich ein DVD-Navigationssystem mit 6,5-Zoll-Monitor, CD-Wechsler und MP3-Player, ein Carbon-Paket für Lenkrad und Mittelkonsole sowie eine Außenlackierung in Sapphire Silver Blue Metallic. Laut Chrysler spare der Kunde damit 3800 Euro in Vergleich zu einem ähnlich ausgestatteten Serienmodell.

An Technik und Antrieb ändert sich nichts. Beide neuen Modell-Linien fahren nach wie vor mit dem 218 PS (160 kW) starken 3,2-Liter-Sechszylinder aus dem Mercedes-Motorenregal.