Citroën C4 Der Duftspender
Vom Start weg wird Citroën den neuen C4 in zwei Versionen anbieten: als viertürige Limousine und als zweitüriges Coupé, wobei der Viertürer eher rund und harmonisch gestaltet ist, die Karosserie des Zweitürers dagegen deutlich gestreckter, geduckter und kantiger wirkt. An der Frontpartie beider Typen fallen die keck nach oben gezogenen "Augenwinkel" der Scheinwerfer auf. Die Designer zitieren hier die Studie Airlounge, die im vergangenen Herbst auf der IAA in Frankfurt Premiere feierte.
Aber auch wirklich Neues - die Optik ist zwar frisch, aber nicht wirklich außergewöhnlich - hat der C4 zu bieten. Zum Beispiel ist ab Werk ein so genannter AFIL-Spurassistent eingebaut. Das System, die Abkürzung bedeutet "Alarm bei Fahrbahnabweichung per Infrarot-Linienerkennung", soll Unfälle auf Grund von Unaufmerksamkeit des Fahrers vermeiden helfen. Es ist ab Tempo 80 aktiv und schlägt Alarm, sobald das Auto eine Straßenmarkierung überfährt, obgleich der Blinker nicht eingeschaltet ist.
Ebenfalls neu ist die feststehende Lenkradnabe. Zwar lässt sich das komplette Lenkrad in Länge und Höhe verstellen, doch beim Drehen des Lenkradkranzes bleibt die groß dimensionierte Nabe fest stehen. Dadurch befinden sich die Bedienknöpfe des Multifunktionsvolants stets in der gleichen Position und auch der Fahrerairbag bleibt immer in der optimalen Stellung.
Eine Weltneuheit ist auch der regelbare Innenraumparfumspender. Ganz recht, Citroën kümmert sich um den Duft der Luft im neuen C4. Angeboten werden mehrere "hochwertige Düfte für jeden persönlichen Geschmack", wie es in einer Mitteilung heißt. Die entsprechende Kartusche mit dem Riechwasser wird ins Armaturenbrett versenkt. Wie stark die Innenraumluft parfümiert wird, lässt sich per Regelknopf einstellen. Und wer an der Tankstelle lieber einen Zug Diesel- oder Superplus-Dunst einatmet, kann die olfaktorischen Zugabe auch ganz abstellen.
Citroën wird den C4 anfangs mit fünf Benzinmotoren mit einem Leistungsspektrum von 88 bis 177 PS (65 bis 131 kW) und drei Dieselaggregaten mit 90 bis 136 PS (66 bis 100 kW) anbieten. Um den Anspruch als hochwertiges Mittelklasseauto zu manifestieren, fährt der Wagen unter anderem mit Bi-Xenon-Kurvenlicht, Reifenluftdruckkontrolle und Tempomat vor. Preise und weitere technische Daten sollen erst auf dem Pariser Autosalon (25. September bis 10. Oktober) bekannt gegeben werden.