Citroën C6 Rollender Salon
Bereits vor fünf Jahren hatten die Franzosen am Genfer See mit der Studie C6 Lignage gezeigt, wie sie sich die Rückkehr ins automobile Oberhaus vorstellen. Jetzt präsentieren sie die endgültige Serienversion, wie sie Ende des Jahres nach Deutschland kommen soll. Und wie schon bei der Konzeptstudie weckt die Gestaltung des C6 Erinnerungen an große Citroën-Limousinen wie die legendäre DS oder den CX und XM. In der Seitenansicht wirkt der 4,90 Meter lange Fünftürer wegen seiner extrem lang gestreckten, flachen Front, dem kurzen Stummelheck und der flachen und weit nach hinten gezogenen Dachlinie wie ein Coupé. Auffällig sind die höckerartig geformten Rückleuchten und der halbrund ausgeschnittene Kofferraumdeckel, aus dem bei hohem Tempo ein integrierter Heckspoiler ausfährt.
Technische Innovation steckt auch unter dem schönen Blechkleid. Neben den bereits aus C4 und C5 bekannten Fahrhilfen wie dem AFIL-Spurassistenten (Alarm bei Fahrbahnabweichung per Linienerkennung mit Infrarot), der vorderen und hinteren Einparkhilfe oder den mitlenkenden Xenon-Scheinwerfern gibt es ein Head-up-Display, das Geschwindigkeit und Navigationsanweisungen auf die Frontscheibe projiziert und eine elektrische Parkbremse.
Der hochwertig ausgeschlagene Innenraum schafft dank des großzügigen Radstands von 2,90 Meter üppige Platzverhältnisse vorne wie hinten. Die Fondsitze sind einzeln elektrisch verschieb- und verstellbar. Eine neue hydropneumatische Federung mit variabler Dämpfung, eine Vierzonen-Klimaanlage sowie Seitenscheiben aus lärmisolierendem Verbundglas sollen das "Konzept des rollenden Salon" verwirklichen.
In Bewegung versetzt wird der C6 durch zwei V6-Triebwerke. Ein Dreiliter-Benziner mit 211 PS (155 kW) und ein 2,7-Liter-HDi-Diesel mit 204 PS (150 kW) und Partikelfilter, wie er bereits im Peugeot und Jaguar S-Type Dienst tut. Beide Motoren werden in Kombination mit einer Sechsgang-Automatik angeboten.