Daewoo Vada An- oder Auslachen
Das Konzeptauto Vada soll, wie die meisten der jüngst präsentierten Studien, gleich mehrere Pkw-Arten in sich vereinen. In diesem Fall sind es Coupé (Sportlichkeit), Kompaktwagen (Spaß) und Geländeauto (Robustheit). Die Koreaner nennen die Linienführung des Fahrzeugs "futuristisch" und "muskulös", allerdings fehlt den Formen jede Eleganz und Logik. Der 4,20 Meter lange Wagen sieht aus, als sei er aus groben Autobau-Klötzen zusammengesetzt, ein Effekt, der durch die Zweifarbigkeit der Karosserie noch verstärkt wird.
Studien sollen, das ist ihre vordringliche Mission, auffallen. Das tut der Vada. Gebaut werden wird er mit dieser Karosserie wohl nie. Im Innenraum des Autos sind dagegen einige Ideen umgesetzt, die durchaus in die Zukunft weisen und in kommende Serienmodelle einfließen könnten. Auf dem Zentralträger der Mittelkonsole sind auch die Schienen für die Sitze, die Lenksäule, das Bedienteil für die Klimaanlage, ein MP3-Spieler und Getränkehalter befestigt.
Die Insassen finden auf vier gefederten Einzelsitzen Platz, es gibt Stautaschen, die als Rucksack mitgenommen werden können. Ebenso kann die Kühlbox, die im Auto von der Klimaanlage temperiert wird, ausgebaut und mitgenommen werden. Statt eines Handbremshebels gibt es einen Druckknopf, statt eines Schaltknüppels gibt es Wipptasten, mit denen die Gangwechsel geregelt werden.
Angetrieben wird die Studie Vada von einem 2-Liter-Vierzylinder-Benziner der 132 PS (98 kW) leistet und das Auto in rund zehn Sekunden von 0 auf Tempo 100 beschleunigt. Als Höchstgeschwindigkeit gibt Daewoo 210 km/h an. Das Fahrwerk passt Federung und Dämpfung an den Untergrund an und verfügt über eine Niveauregulierung. Damit der Wagen auch auf glitschigem Geläuf vorwärts kommt, ist er allradgetrieben.