DaimlerChrysler-Studie: Schneller, höher, breiter - DER SPIEGEL
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DaimlerChrysler-Studie Schneller, höher, breiter

Die M-Klasse von Mercedes ist den Amerikanern zu klein, der Geländeklassiker G zu rustikal. Darauf reagiert DaimlerChrysler jetzt endlich. Der neue "Grand Sports Tourer" soll den weiterhin wachsenden Markt für sportliche Geländekombis aufrollen. Ein Studie soll zeigen, wohin die Reise geht.
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Stuttgart - Wie DaimlerChrysler mitteilt, soll die Designstudie, die im Januar auf der Detroit Motor Show vorgestellt wird, schon einige Elemente enthalten, die auch in die Serie einfließen sollen. der "Grand Sports Tourer" (GST) bis zu sechs Personen Platz bieten. Das Fahrzeug vereine die Merkmale von Reiselimousine, Kombi und Sport Utility Vehicle (SUV).

Die Fahrzeugoptik des keilförmigen GST sei vor allem durch eine markante bogenförmige Dachlinie gekennzeichnet, die A- und C-Säule mit leichtem Schwung verbinde, heißt es. Auf die B-Säule sei verzichtet worden, die vorderen und hinteren Türen öffneten sich gegenläufig im 90-Grad-Winkel. Im Dachbereich erstrecke sich von der Frontscheibe bis zum Heck eine Scheibenfläche aus so genanntem elektrochromen Glas, dessen Tönung sich je nach Bedarf per Knopfdruck verändern lasse.

Als Motorisierung hat Mercedes für die Studie ein 265 kW/360 PS starkes 5,5-Liter-V8-Triebwerk des Haustuners AMG vorgesehen. Zur Technikausstattung gehörten ein elektronisch gesteuerter Allradantrieb, Luftfederung, und das neue Hochdruck-Bremssystem SBC. Die Innenausstattung beinhalte unter anderem ein Navigations- und Entertainment-System, elektrisch verstellbare Einzelsitze für Fahrer, Beifahrer und Fondpassagiere sowie eine zusätzliche dritte Sitzreihe im Fond für zwei weitere Passagiere.